Absage Jugendopen 2018

Hallo Schachfreunde.

Schweren Herzens müssen wir das Jugendopen für dieses Jahr absagen. Die Kündigung unserer alten und die damit verbundene Suche nach einer neuen Spielstätte sowie der notwendige Umzug haben leider alle Ressourcen in Anspruch genommen. Es blieb uns einfach zuwenig Zeit das Jugendopen, auch unter dem Gesichtspunkt der neuen EU-DSGVO, vorzubereiten.

Aber wir kommen wieder. Versprochen. 2019 wird uns nichts aufhalten und wir hoffen euch wieder als Gäste begrüßen zu können.

Wer von uns über den Termin benachrichtigt werden möchte, schickt uns bitte eine E-Mail, damit wir euch datenschutzkonform (-> Datenschutzerklärung) anschreiben dürfen.

 

   
3. Oberhausener Jugendopen 2017

Auch 2017 wieder ein erfolgreiches Turnier

Mit insgesamt 79 Teilnehmern, davon sehr viele "Wiederholungstäter", richtete der SV Schwarz-Weiß Oberhausen am Sonntag d. 11.06.17 zum 3. Mal das große Oberhausener Jugendopen aus. Mit Teilnehmern aus den Niederlanden und Luxemburg schwebte sogar ein wenig internationaler Flair durch den Turniersaal des noch jungen Turniers. In der Aula des Heinrich-Heine-Gymnasiums fanden die Kinder und Jugendlichen neben den sehr großzügigen Räumlichkeiten, im Vergleich zum Vorjahr, nochmals verbesserte Spielbedingungen vor. Als Beispiel sei hier nur das größere Platzangebot in der U 8 und U 10 genannt.

Auch das Catering durch die engagierten Mütter des Schwarz-Weiß Nachwuchses ließ keine Wünsche offen. Von frisch gebackenen Waffeln, Kuchen und Muffins über schokoliertes Obst, belegten Brötchen und heißen Würstchen bis zu Salat und Laugenbrezeln oder Schokoriegeln war neben kalten Getränken und Kaffee alles in ausreichender Menge vorhanden.

Nach der Eröffnungsrede durch Werner Schmidt, dem Präsidenten des Stadtsportbundes, konnte Turnierleiter und Schwarz-Weiß Vorsitzender Robert Klein das Turnier pünktlich um 11:00 h beginnen. In 7 Runden mit 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie gingen die Kinder und Jugendlichen in 5 verschiedenen Altersklassen an den Start. Großen Applaus erhielt der Ausrichter für die Ankündigung diverser Sonderpreise. So sollten nicht nur die ersten 3 Sieger jeder Gruppe einen Pokal erhalten, sondern auch das beste Mädchen, der jüngste Teilnehmer, die weiteste Anreise und der beste Vereinslose.

Um die Zeit bis zur Siegerehrung etwas zu verkürzen, loste die Turnierleitung unter allen Teilnehmern zusätzlich 10 Eintrittskarten zu lokalen Attraktionen aus. Neben der Urkunde für jeden Teilnehmer durfte sich am Ende noch jeder ein kleines Präsent vom "Gabentisch" aussuchen, und somit ging kein Kind mit leeren Händen nach Hause.
Neben den vielen ungenannten Firmen, möchte sich der Verein Schwarz-Weiß Oberhausen herzlich bei Schach Niggemann für die kostenlose Leihstellung des Spielmaterials sowie beim Stadtsport Oberhausen für die ebenfalls kostenlose Bereitstellung der Aula-Nutzung bedanken.

Auch im kommenden Jahr wird das Turnier an nun gewohnter Stelle stattfinden. Schon jetzt sammelt das Organisationsteam Vorschläge, an welchen Stellen man das Turnier noch verbessern kann, damit nicht nur die Kinder und Jugendlichen, sondern auch die Eltern, Betreuer und Trainer das Oberhausener Jugendopen in guter Erinnerung behalten und weiterempfehlen.

U8

Ela Proettel: Einzelsieger in der U8Mit 19 Teilnehmern, davon 4 Mädchen und sogar 4 vereinslosen Kindern gingen die Jüngsten an den Start. Siegerin mit 6:1 Punkten wurde Ela Pröttel vom OSC Rheinhausen. Dabei sah es zunächst nach einer Wiederholung von 2016 aus. Philipp Leon Klaska vom Düsseldorfer SV, Nummer 1 der Setzliste und Vorjahressieger, schickte sich an, auch den Siegerpokal 2017 ins Rheinland zu holen. Kopf an Kopf lagen Klaska und Pröttel nach 3 Runden mit weißer Weste vorne. Während Klaska auch den 4. Punkt in Serie holte, verlor Pröttel gegen Ye Xu von Gelsenkirchen Horst und fiel etwas zurück. In der 5. Runde dann der vorgezogene Showdown mit der direkten Begegnung zwischen Klaska und Pröttel. Klaska zeigte Nerven und verlor gegen Pröttel. Da auch Ye Xu seine 5. Runde siegreich beendete, stand vor der Vorschlussrunde ein Quartett von vier Spielern mit jeweils 4 Punkten an der Spitze. Neben Pröttel, Klaska und Xu hatte sich auch Noah Platon vom Düsseldorfer Schachklub 4 Punkte erspielt. Während Klaska (gegen Platon) und Pröttel ihre 6. Runde gewannen, verlor Xu seine Partie und war aus dem Rennen um den Siegerpokal. In der 7. und letzten Runde konnte er diese Niederlage aber wiedergutmachen. Er gewann etwas überraschend gegen Klaska und ebnete damit den Gesamtsieg für Ela Pröttel, die ihre Letzrundenpartie ebenfalls gewann. Hinter der Siegerin erklommen somit Philipp Leon Klaska und Ye Xu mit 5:2 Punkten einen Platz auf dem Siegerpodest.Die drei Sieger in der U8

Mit gleicher Punktzahl aber schlechterer Wertung folgten Maximilian Raffelt (Königsspringer Haltern) und Noah Platon auf den Plätzen. Beste Oberhausener Teilnehmer wurden Feilong Schwarz vom Ausrichter Schwarz-Weiß Oberhausen mit 4 Punkten auf Platz 7 und Tanyel Scholing (OSV) mit 3 Punkten auf Platz 14.Da keine Doppelpreise vergeben wurden, erhielt den Pokal für das beste Mädchen Meda Manoj (4 Pkt.) vom Düsseldorfer SV. Der Pokal für den besten vereinlosen Spieler wurde Calvin Wolff (3 Pkt.) aus Heilbronn überreicht. Seine Schwester Charlie Wolff bekam den Pokal für den jüngsten Teilnehmer (Jahrgang 2011) des gesamten Turniers. Die weiteste Anreise des Turniers ging ebenfalls in die U8. Laurent Brittner, Sohn des Vorsitzenden des Schachklubs Echternach aus Luxemburg, freute sich riesig über seine Trophäe bei seiner ersten Teilnahme, ebenso wie die Turnierleitung, da ein großer Teil des Schachvereins Schwarz-Weiß Oberhausen seit nun schon 12 Jahren das Open des Vereins besucht und man ein sehr freundschaftliches Verhältnis zueinander pflegt.

U10

Max pick: Einzelsieger in der U10Ohne weibliche Beteiligung, aber 3 vereinslosen Teilnehmern, starteten die 9-10 jährigen mit insgesamt 17 Kindern in den Wettbewerb. Souveräner Gesamtsieger mit 7:0 Punkten wurde Max Pick vom SK Kerpen. Wie schon 2015 in der U8, setzte er sich als einziger Spieler mit einer weißen Weste durch. Die drei Sieger in der U10

Der Kombination aus guter Übersicht, schnellem Spiel, bei Bedarf zäher Verteidigung, gepaart mit der Bissigkeit auch Remisstellungen noch bis zum Gewinn zu "kneten", hatte keiner seiner Gegner etwas entgegen zu setzen. Als härteste Verfolger kristallisierten sich Boris Schmidt und Aarush Sharma, beide vom Düsseldorfer SV, heraus. Gegen beide gewann Pick in den Runden 3 und 4 die er damit auf Abstand hielt. Beide Verfolger gewannen in Runde 5, so dass es in der Vorschlussrunde zum direkten Duell der beiden Düsseldorfer kam. Hier hatte Schmidt das bessere Ende für sich und den 2. Platz mit einem ganzen Punkt Vorsprung zur Schlussrunde gesichert. Mit seinem dortigen Sieg und letztlich 6:1 Punkten ging der Pokal für den Zweitplatzierten verdient an Schmidt. Auch Sharma sicherte sich mit einem Sieg gegen den U8 Vizemeister von 2016, Konstantin Stolzmann (SF Katernberg), seinen "Bronzepokal" mit am Ende 5:2 Zählern. Punktgleicher aber undankbarer Vierter wurde Jan Vortmeier vom SF Brett vor'm Kopp Duisburg. Beste Oberhausener Platzierungen gingen an Joris Minneken (Sterkrade Nord) und Rares Gorge Grumaz (OSV) mit jeweils 4 Punkten auf den Plätzen 5 und 6. Für die gute Leistung von 3 Punkten wurde Falk Matthias von der Bismarckschule mit dem Pokal für den besten vereinslosen Spieler gewürdigt.

U12

Paul Wiedenbruch: Sieger in der U12Ebenfalls mit 19 Teilnehmern, davon 1 Mädchen und 4 Vereinslosen, ging die mittlere Altersklasse an den Start. Klarer Favorit auf den Titel war hier der U10 Sieger 2016, Vincent Klugstedt vom TV Borken. Im Vergleich zum Vorjahr konnte er einen Zugewinn von 250 DWZ-Punkten verbuchen. Bis zur 3. Runde ließ Klugstedt auch nichts anbrennen und führte das Feld mit weißer Weste an. Ein Remis gegen den niederländischen Teilnehmer Simon te Biesebeek (Zwols Schaakgenootschap) gewährte ihm mit 3½ Punkten aus 4 Runden zwar immer noch den 1. Platz an der Sonne, aber schon in der 5. Runde gegen Swantje Minneken von Sterkrade Nord deutete sich das Unheil an. In deutlich schlechterer Stellung kämpfte Klugstedt gegen die drohende Niederlage und hatte nochmal das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. In der Vorschlussrunde schließlich die Entscheidung: Klugstedt verliert gegen den bis dahin Drittplatzierten Paul Wiedenbruch vom Düsseldorfer Schachklub, der nun mit 5 Punkten die alleinige Führung übernimmt.Die Seiger in der U12

Klugstedt rutscht mit einem halben Punkt weniger auf Platz 3. Punktgleich hinter Te Biesebeek, aber vor dem ebenfalls punktgleichen Alessio Ciomperlik von Schwarz-Weiß Oberhausen. In der Schlussrunde dann der Tragödie letzter Akt. Wiedenbruch gewinnt und lässt sich mit 6:1 Punkten nicht mehr vom 1. Platz verdrängen. Klugstedt will wenigstens noch den 2. Platz erreichen und lehnt mehrere Remisangebote Ciomperliks ab. Ciomperlik gewinnt schließlich die Oberhand und besiegt den hohen Favoriten, der bis auf Platz 6 abrutscht. Ciomperlik wird mit 5½ Punkten Zweiter vor Luca Zamhöfer (SF Katernberg), dem U10 Vizemeister von 2015 mit 5 Punkten. Undankbarer Vierter wird Robert Tenenbaum (5 Pkt.) von Gelsenkirchen Horst. Einziges und somit bestes Mädchen wird Swantje Minneken mit 3½ Punkten. Den Sonderpreis als bester Vereinsloser durfte Sirac Aslan für ebenfalls gute 3½ Punkte in Empfang nehmen. Gute Ergebnisse aus Oberhausener Sicht erzielten noch Marco Miguel Zimmer (Schwarz-Weiß Oberhausen) und Razvan-Constantin Grumaz (OSV) mit jeweils 4 Punkten auf Platz 8 und 9.

U14

Noel Gallas: Sieger in der U14Wie im Vorjahr gingen 11 Jugendliche in der U14 an den Start. Zunächst sah alles nach einem Durchmarsch des U12 Siegers von 2015, Lam Phuc Doan vom OSC Rheinhausen, aus. Nach 4 Runden stand er als einziger mit weißer Weste da und hatte bereits einen Punkt Vorsprung vor Verfolgerin Larissa Barutta von Schwarz-Weiß Oberhausen und Noel Gallas (SF Katernberg). Die Sieger in der U14

Durch seinen Sieg gegen Doan in der direkten Begegnung der Runde 5 konnte Gallas aufschließen und ein punktgleiches Führungstrio in die Vorschlussrunde entlassen. Dort gewann Gallas gegen Barutta und setzte sich mit 5 Zählern punktgleich mit Doan an die Spitze. Dahinter mit 4 Punkten Barutta und Philipp Schönberg von der Spvg. Versmold. Im Finale zeigte Doan Nerven und verlor gegen Schönberg. Gallas remisierte daraufhin professionell seine Partie und sicherte sich mit 5½ Punkten den Turniersieg. Einen halben Punkt dahinter mit jeweils 5 Punkten bescherten Doan und Barutta die Plätze 2 und 3. Den undankbaren vierten Platz mit ebenfalls 5 Punkten erreichte Schönberg.

U16

Tom Rebentisch: Sieger in der U16Die U16 startete direkt mit einem "Knaller". Jonas Jahrke (SF Katernberg), Vorjahressieger der U12, und auch 2017 dort startberechtigt, fragte bei der Turnierleitung an, ob er nicht 2! Klassen höher spielen dürfte. Mit einer DWZ von 1731 keine schwere Entscheidung für die Turnierleitung. Hoher Favorit auf den Titel war allerdings Tom Rebentisch von Gelsenkirchen Horst. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Sebastian Rebentisch und Jonas Jahrke waren diese 3 als Favoriten gesetzt. Gingen die beiden Brüder mit 2:0 aus den ersten beiden Runden hervor, musste Jahrke schon in Runde 2 das erste Remis gegen den stark aufspielenden Lennart Faber vom OSV abgeben. Schon in Runde 3 erwischte es dann den Topfavoriten Tom Rebentisch gegen seinen Bruder Sebastian, der sich damit als einziger mit weißer Weste an die Spitze setzte. Der wiederum fand seinen Meister in Runde 4 gegen Jonas Jahrke, welcher damit die Führung übernahm.Die Sieger in der U16

In Runde 5 der Rückgewinn der Führung durch Tom Rebentisch mit einem Sieg gegen den aufstrebenden Youngster aus Katernberg. Mit zwei abschließenden Siegen ließ er sich diese Führung auch nicht wieder aus der Hand nehmen und gewinnt seine Klasse mit 6:1 Punkten. Auch Jahrke gewinnt seine beiden letzten Duelle und kommt mit 5½ Punkten knapp hinter dem Favoriten auf Platz 2 ins Ziel. Nach 2 Niederlagen Sebastian Rebentischs in Runde 5 und 6 war die Chance noch aufs Treppchen zu gelangen verspielt und der Weg frei für Lennart Faber. Durch den Sieg in der direkten Begegnung der Runde 5 reichte ihm in der Schlussrunde ein Remis gegen seinen Vereinskameraden Niclas Kohl um mit 4½ Punkten den Pokal für den Drittplatzierten entgegen zu nehmen. Kohl wurde punktgleich Vierter. Aus Oberhausener Sicht ein ebenfalls gutes Ergebnis erzielte Nikolas Windheuser vom Ausrichter Schwarz-Weiß mit 4 Punkten. Bestes und einziges Mädchen wurde mit 3 Zählern Annkathrin Kempa vom SV Dinslaken.

   
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