SWO auf Raumsuche

Hilfe bei der Suche erbeten

Liebe Besucher unserer Webseite.

Leider müssen wir die derzeit genutzten Räumlichkeiten an der Elsässer Straße zur Jahresmitte räumen, so dass der Verein mit seinen 54 Mitgliedern eine neue Spielstätte suchen muss.

Angestrebt wird wegen der vielen Jugendlichen im Verein eine verkehrsgünstig gelegene Räumlichkeit im Großraum Alt-Oberhausen. Aber auch angrenzende Stadtteile sind durchaus willkommen.

Wer Räumlichkeiten kennt, die am Wochenende nicht genutzt werden, setzt sich bitte bezüglich weiterer Informationen mit Robert Klein unter +49 1520-531 85 79 in Verbindung.

Ohne neue Räumlichkeiten droht dem Verein, der innerhalb Oberhausens seit Jahren engagiert im Bereich Jugendarbeit unterwegs ist, die Auflösung.

 

   

Unsere Nachrichten

6. Runde Bezirksoberliga SWO II 2017/18

Schwarz-Weiß II gibt sich auf

Auch in der 6. Runde der Bezirksoberliga verharrt die Reserve Schwarz-Weiß Oberhausens im "Master of Desaster" Modus und kassiert beim SV Bottrop 21 II eine nie "gefährdete" 2:6 Klatsche.

"Es ist einfach der Wurm drin, diese Saison", kommentiert Mannschaftsführer Michael Holl die erneut desolate Vorstellung seines Teams zur sechsten Niederlage im sechsten Spiel. In Bestbesetzung wollte man wenigstens die rote Laterne an diesem Spieltag abgeben. Aber die ebenfalls in Bestbesetzung angetretenen Bottroper machten dem Oberhausener Spielführer einen Strich durch die Rechnung.

Das erste Remis durch Marcus Schulz an Brett 5 nach knapp 2½ Stunden ging noch in Ordnung. Hatte er doch ein zwar leicht besseres, aber sehr schwerblütiges Schwerfigurenendspiel auf dem Brett. Gewinnversuche wären mit größeren Risiken verbunden gewesen und so rauchten beide Spieler lieber die Friedenspfeife. Eine gute Viertelstunde später die ersten Rückschläge. Robin Nierhaus (8) konnte den Königsangriff seines Gegners nicht mehr verteidigen und gab auf. Jugendstadtmeister Jens-Stefan Kyas (2) spielte schon seit einiger Zeit mit einer Figur weniger und wurde von der Überzahl der gegnerischen Kräfte überfallartig zur Strecke gebracht. Mit diesem ½:2½ Zwischenergebnis standen die Oberhausener bereits mit dem Rücken zur Wand.

Captain Michael Holl (6) erkämpfte sich eine leicht bessere Stellung, konnte aber kontinuierliche Figurenabtausche, und somit eine Verflachung des Spiels nicht verhindern, so dass er selbst nach fast 4 Stunden die Punkteteilung anbot. Einen Hoffnungsschimmer bot der Anschlusstreffer zum 2:3 durch Spitzenbrett Jörg Abramowski. Lange "knetete" er seinen Gegner, der sich zäh verteidigte, aber schließlich doch die Übersicht und den Punkt verlor.

"Der Rest ist Schweigen", dieses Zitat Hamlets, kurz vor seinem tragischen Tod, umschreibt zwar sehr treffend die aktuelle Mannschaftssituation, aber der Autor dieser Zeilen versucht dennoch das Geschehen an den restlichen drei Brettern zu schildern. Zuerst stellte Mannschaftssenior Walter Klamet (7/Foto) seine Verteidigungsbemühungen ein, als einem der gegnerischen Freibauern die unaufhaltsame Verwandlung zur Dame winkte. Den entscheidenden Treffer zum Mannschaftssieg der Gastgeber musste Reinhard Gebauer (3) hinnehmen. Bereits im Mittelspiel verlor er bei einem gegnerischen Angriff einen Bauern. Die anschließende langandauernde Initiative zwangen Gebauer stark in die Defensive und anschließend dazu, einen Springer für den kurz vor der Umwandlung stehenden Mehrbauern zu opfern. Die anschließende Gewinnführung war trotz Gebauers zähem Widerstand nur noch eine Sache der Technik, mit der sein Gegner ein immer engeres Mattnetz knüpfte. Dass die Schachgöttin Caissa den Schwarz-Weißen in dieser Saison nicht beisteht, belegt am besten die Partie von Thomas Hellmann an Brett 4. Nach engagiertem Spiel von beiden Seiten fand sich Hellmann in einem leicht besseren Endspiel wieder. Er konnte den Druck weiter erhöhen und sogar einen Bauern erobern. Der ergebniskosmetische Punkt zu einer achtbaren 3:5 Niederlage schien nahe. Aber ein "Fingerfehler" Hellmanns, kurz vor Beginn der sechsten Stunde, machte alle Hoffnungen zunichte und man verließ das Bottroper Spiellokal wie der sprichwörtlich geprügelte Hund den Hof.

Trotz des feststehenden Abstiegs wird SWOB II im nächsten Heimspiel gegen SF Gelsenkirchen I am 25.03. versuchen, Punkte für Ihre dritte Mannschaft zu holen. In der gleichen Liga spielend, hat diese allerdings schon 6 Punkte gesammelt und spielt mit SF Gelsenkirchen (ebenfalls 6 Punkte) ebenfalls um den Klassenerhalt.

 

Br.Rangnr.SV Bottrop 21 II-Rangnr.SWOB II6:2
1 9 Braun, Uwe - 9 Abramowski, Jörg 0:1
2 10 Spoden, Kurt - 10 Kyas, Jens-Stefan 1:0
3 11 Hüstegge, Ulrich - 11 Gebauer, Reinhard 1:0
4 12 Schneider, Hans-Joachim - 12 Hellmann, Thomas 1:0
5 13 Dudek, Peter - 13 Schulz, Marcus ½:½
6 14 Gruber, Herbert - 14 Holl, Michael ½:½
7 15 Bonatis, Reiner - 15 Klamet, Walter 1:0
8 16 Berkenbusch, Udo - 16 Nierhaus, Robin 1:0
6. Runde Verbandsklasse Grp.1 2017/18

SWOB I vergibt große Chance

In der ersten Gruppe der Verbandsklasse empfing die Erstvertretung von Schwarz-Weiß den bis dato punktlosen und nahezu abgestiegenen Aufsteiger aus Hamm. Erst zum zweiten Mal in dieser Saison in Bestbesetzung ging man damit als deutlicher Favorit in den Kampf. Doch dass die null Mannschaftspunkte der Hammer nicht ihre Leistung widerspiegelt, sah man an diesem Sonntag sehr deutlich.

Einen denkbar guten Start erwischten die Oberhausener an Brett 2. Holger Hortolani spielte stark auf und gewann bereits früh Material. Nach und nach fiel dann die gegnerische Stellung wie ein Kartenhaus zusammen und brachte die Schwarz-Weißen bereits früh in Führung.

Deutlich schlechter verlief die Partie von Jürgen Böcker (6). In seiner Partie gut aus der Eröffnung gekommen, ließ bereits früh Böckers Bedenkzeitverbrauch Böses ahnen. Und so griff er auch entscheidend fehl, sah sich zu einem Qualitätsopfer gezwungen um noch Gegenspiel zu generieren. Doch der Gegner zeigte deutlich auf, dass dieser Hoffnungsschimmer nur ein kleiner Funke war, der abrupt erlosch und den Ausgleich für die Gäste Herstellte.


Erneut in Front brachte seine Mannschaft dann Jörg Kuckelkorn (5). Mit gewohnt aktiver Eröffnungsbehandlung brachte er seinen Gegner mehr und mehr ins Hintertreffen. Mit einer langatmigen Initiative ging er in ein etwas besseres Mittelspiel über, in dem der entscheidende Fehler seines Gegners nicht mehr lang auf sich warten ließ. Konsequent sammelte Kuckelkorn erst Figur, dann Bauern und dann den vollen Punkt ein.

Die Führung hielt jedoch abermals nicht lange an, denn Jochen Matthies hatte am siebten Brett nicht geschafft, seine passive Stellung herumzureißen. Seine Aktivität münzte sein Gegner in einen Qualitätsgewinn um, der im anstehenden Endspiel ein sicherer Siegesgarant war.

In einer unglaublich wilden Partie war es dann Severin Matthes (4) vorbehalten, den vermeintlich entscheidenden vollen Zähler beizutragen. Durch ein Bauernopfern versuchte Matthes, die Initiative an sich zu reißen, fand sich alsbald jedoch selbst unter Beschuss. Mit einer letzten Patrone versuchte Matthes mit einem Durchbruch im Zentrum dem gegnerischen König an den Kragen zu gehen, bevor sein eigener erlegt werden würde. Und - durch einen blanken Fingerfehler seines Gegners - fand er sich alsbald wieder am Drücker. Diesen Wandel der Stellung verkraftete der Hammer nicht mehr, sodass er sich mit einem Folgefehler kurzzügig mattsetzen ließ.

Mit diesem Sieg im Rücken, und der Abschätzung der letzten verbliebenen Partie, boten Pascal Pütter (1/Foto) und Joachim Schwerdtfeger (3) fast zeitgleich die Punkteteilung in ihren Partien an. Da an beiden Brettern eine entschiedene Partie nur mit unglaublichen Risiken zustande gekommen wäre, wurden diese Punkteteilungen zum 4:3 - Zwischenstand akzeptiert.

In der letzten noch verbliebenen Partie spielte Christian Hibbeln (8) damit um den Mannschaftssieg. Nach komplexer Eröffnung samt Bauernopfer seinerseits übersah Hibbeln eine Ressource, die ihn in Vorteil hätte bringen können, und musste ab dann kämpfen. Doch dies gelang ihm mit Bravour, und so fand er sich, nach Bewertung der Kiebitze, in einem leicht besseren Endspiel wieder. Doch eine kleine Fehleinschätzung und die damit verbundene falsche Festlegung seiner Bauern kostete Hibbeln letztlich seinen Damenflügel. Tapfer und mit allen Mitteln wehrte er sich darauf noch, konnte den Ausgleich zum 4:4 aber nicht mehr verhindern.

Durch die Ergebnisse der Konkurrenz liegt Schwarz-Weiß damit auf dem vierten Rang. Doch nach wie vor ist die Liga sehr eng beisammen, und so ist der nächste Kampf gegen die Schachfreunde von FS Dortmund absolut richtungsweisend, ob es noch einmal eng um den Klassenerhalt wird, oder ob man vielleicht noch einmal nach oben schielen kann.

 

 

Br.Rangnr.SWOB I-Rangnr.SV Hamm II4:4
1 1 Pütter, Pascal - 9 Wörtler, Lars-Erik ½:½
2 3 Hortolani, Sven-Holger - 10 Mustafic, Mustafa 1:0
3 4 Schwerdtfeger, Joachim - 11 Flügel, Thomas ½:½
4 5 Matthes, Severin Johannes - 12 Sewarte, Jochen 1:0
5 6 Kuckelkorn, Jörg - 13 Alakbarov, Aleksey 1:0
6 7 Böcker, Jürgen - 14 Bölling, Andreas 0:1
7 8 Matthies, Jochen - 15 Rosentreter, Burkhard 0:1
8 1001 Hibbeln, Christian - 16 Brieger, Sebastian 0:1
6. Runde Bezirksklasse 2017/18

SWO IV im Lokalduell gegen OSV V erfolgreich

Während in der Stadt der Karnevalslindwurm seine Runde drehte, trafen sich zum Schachspielen im Café Lunchström die Mannschaften Schwarz-Weiß Oberhausen IV und OSV 1887 V zur 6.Runde in der Bezirksklasse. Nach etwa 3 Stunden stand das Ergebnis fest. Schwarz-Weiß Oberhausen besiegte im Lokalduell den Oberhausener Schachverein mit 5:3.

Im Duell der Ältesten der Mannschaft behielt Hans Schneider an Brett sieben gegen Gotthard Stieglitz (OSV) die Oberhand und gewann. Nach wechselseitigem Spiel einigten sich an Brett 4 Anastasios Killus und Marcel Lohse nach einer Stunde auf Remis.

Nur 15 Minuten später konnte der OSV ausgleichen.

Am Spitzenbrett fand Martin Herzog gegen das Spiel von Hans Koch (OSV) keine Mittel, und wurde dann letztendlich von dem 200 DWZ-Punkte Stärkeren taktisch zum 1½:1½ Zwischenstand ausgeknockt.

Eine weitere Stunde später dann die erneute Führung für SWO IV. Sowohl Jürgen Schmidt an Brett 2 gegen Gerd Arlt (OSV), als auch Bernd Limberg an Brett 3 gegen Alfred Klesse (OSV) hatten in ihren jeweiligen Eröffnungen zu passiv agiert und wurden von den gegnerischen Figuren eingeschränkt. Nachdem sie sich aus der Umklammerung befreien konnten, nahmen beide das Remis-Angebot ihres Gegenübers an. Doch die Führung besorgte nahezu zeitgleich an Brett 8 Josef Wilms gegen Harald Meyer (OSV). Wilms konnte im Verlauf der Partie jeweils einen Bauern und Figur gewinnen, stieß jedoch bei der Gewinnverwertung auf erbitterten Widerstand. Nachdem alle Figuren abgetauscht und nur noch ein verlorenes Bauernendspiel auf dem Brett war, gab Meyer zur 3½:2½ Führung für Schwarz-Weiß auf.

An Brett 5 kämpfte der Jüngste der Runde, Alessio Ciomperlik (Foto), gegen Jens Nover (OSV). Der Partieverlauf sah wechselhafte Vorteile auf beiden Seiten, bevor Nover nach 2½ Stunden Spielzeit fehlgriff, eine Figur einstellte kurz darauf die Partie aufgab.

Trotz des feststehenden Ergebnisses wurde am Brett 6 weiter gekämpft. Armin Mühlberger sah sich hier von Klaus Füllhas (OSV) stark unter Druck gesetzt und war zwischenzeitlich mit 2 Bauern im Rückstand. Kleine Ungenauigkeiten seitens Füllhas sorgten dafür, dass er sich zurück in Spiel kämpfen konnte, und man sich nach fast 3 Stunden Spielzeit letztlich auf Remis und den damit verbundenen 5:3 Sieg für Schwarz-Weiß Oberhausen einigte.

In der nächsten Runde hat SWO IV spielfrei und greift erst Ende März wieder ins Geschehen ein.
Dann heißt der Gegner Buer-Hassel und die Oberhausener hoffen den Sieg aus der Hinrunde wiederholen zu können.

 

Br.Rangnr.SWOB IV-Rangnr.OSV V5:3
1 26 Herzog, Martin - 33 Koch, Hans-Georg 0:1
2 27 Schmidt, Jürgen - 34 Arlt, Gerd ½:½
3 28 Limberg, Bernhard - 35 Klesse, Alfred ½:½
4 29 Killus, Anastasios - 36 Lohse, Marcel ½:½
5 31 Ciomperlik, Alessio Diego - 37 Nover, Jens 1:0
6 32 Mühlberger, Armin - 38 Füllhas, Klaus ½:½
7 4001 Schneider, Hans - 39 Stieglitz, Gotthard 1:0
8 4002 Wilms, Josef - 40 Meyer, Harald 1:0
6. Runde Kreisliga 2017/18

Nachwuchs auf Meisterkurs

Sieg für Schwarz-Weiß Oberhausen V: Ohne Spitzenbrett und Captain Philipp Horwat wurde die Vertretung der SG Gladbeck IV in nur 90 Minuten mit 3½: 1½ wieder nach Hause geschickt.

Wie die Feuerwehr legte dabei Dennis Matthias los, der erst seine erste Saison spielt und sich schon zum Topscorer der Mannschaft entwickelt. An Brett 3 hatte er es mit dem nominell stärksten Gästespieler zu tun. Nach nur 15 Minuten eroberte er nicht nur die auf Abwegen geratene gegnerische Dame sondern auch den Führungspunkt. Über eine Stunde warteten die Oberhausener bis der erst 11-jährige Sirac Aslan (Brett 4) seinen erwachsenen Gegner zur Aufgabe zwang. Mit aktivem Spiel eroberte er erst eine Qualität, woraus später ein ganzer Turm wurde, was dem Gladbecker das Weiterspielen verleidete. In dessen "Windschatten" spielten sich bei Miguel "Junior" Zimmer ähnliche Dramen ab. Der erst 12-jährige Youngster hatte es an Brett 3 ebenfalls mit einem erwachsenen Gegner zu tun. Dies hielt ihn allerdings nicht davon ab, ebenfalls erst die Qualität und anschließend einen ganzen Turm, und damit die uneinholbare 3:0 Führung, zu gewinnen.

In Anbetracht der feststehenden Niederlage, einigte sich der kurzfristig ans Spitzenbrett aufgerückte Nikolas Windheuser in ausgeglichener Stellung auf ein leistungsgerechtes Remis. Falk Matthias (5/Foto), der schon früh in der Eröffnung einen Springer verlor, aber mutig weiterkämpfte, trug nur noch zur Ergebniskosmetik der Gäste bei und markierte den Endstand.

In der 7. und letzten Runde am 25.02. kommt es zum finalen"Showdown" gegen den Tabellenführer SV Bottrop IV. Dort kann das junge vielversprechende Team aus eigener Kraft die Tabellenführung erobern und sogar erstmals die Meisterschaft der Kreisliga erringen.

 

Br.Rangnr.SWOB V-Rangnr.SG Gladbeck IV3½:1½
1 34 Windheuser, Nikolas - 25 Roll, Philipp ½:½
2 36 Matthias, Dennis - 26 Blanc, Finn Lasse 1:0
3 40 Zimmer, Marco Miguel - 27 Trojca, Edward 1:0
4 41 Aslan, Sirac - 28 Tiedtke, Bernd 1:0
5 42 Matthias, Falk - 30 Freytag, Simon 0:1
5. Runde Bezirksoberliga SWO III 2017/18


SWO III gewinnt unerwartet das Derby


Die dritte Mannschaft von Schwarz-Weiß Oberhausen hatte die erste Mannschaft von „Schwarze Dame Osterfeld“ zu Gast, gewann gegen den haushohen Favoriten mit 4½:3½ und ist damit dem Schreckgespenst Abstieg weit enteilt.

Vor dem Wettkampf waren sich die Spieler von SWO III darüber einig, sich gegen den haushohen Favoriten SDO I so teuer wie möglich zu verkaufen. Aus dem Gefühl heraus hätte SDO auch ohne die letzten drei Bretter antreten können, war doch der Spielstärkeunterschied mit bis zu 400 DWZ-Punkten an den ersten fünf Brettern einfach zu groß, um sich hier etwas auszurechnen. Doch weit gefehlt, der Kampf entwickelte sich zu einem nervenaufreibenden Krimi.

Unerwartet führten nach nicht einmal einer Stunde die Schwarz-Weißen. An Brett 8 hatte sich Jürgen Cziczkus (SDO) einen schweren Fehler in der Eröffnung geleistet, der von der 13-jährigen Larissa Barutta gnadenlos bestraft wurde. Es dauerte dann 90 Minuten, bevor SDO ausgleichen konnte. An Brett 5 hatte Peter Holdsch gegen Oliver Heisterkamp (SDO) keine Chance. Auch wenn es am Anfang so aussah, als könnte Holdsch Widerstand leisten, verbesserte Heisterkamp Zug um Zug seine Stellung zum einwandfrei herausgespielten Sieg.

Etwa eine Stunde später erlebte die Schwarze Dame innerhalb von 10 Minuten ihr persönliches Waterloo.

Zunächst bot an Brett 2 Markus Hufnagel seinem Gegenüber, dem mehrfachen Blitzstadtmeister Bernd Laudage (SDO) ein Remis an. Mit seiner Spielstärke erkannte Laudage, dass seine Partie mittelfristig verloren war und willigte ein. Fast zeitgleich ging das fünfte Brett an SWO. Arnold Bensch (SDO) spielte schon längere Zeit mit zwei Figuren weniger gegen Holger Dunio, bevor er schließlich in auswegloser Situation aufgab und SWO III erneut mit 2½:1½ in Führung ging.

An Brett 3 entwickelte sich ein Kampf an beiden Flügeln. Sowohl Javier Miguel Zimmer als auch Bruno Fiori (SDO) spielten hier auf Gewinn. Zimmer verschaffte sich immer wieder ein wenig Luft gegen Fiori, um selber angreifen zu können. Nach 3½ Stunden Spielzeit war der Pulverdampf verflogen und man einigte sich auf Remis.

Die Tinte auf dem Formular war noch nicht trocken, als Mannschaftsführer Robert Klein an Brett 6 gegen Markus Jerig (SDO) den Kampf unverlierbar machte. Beide Spieler waren Kenner der „Englischen Eröffnung“, und so entwickelte sich das Spiel zäh, wusste man doch um die Möglichkeiten des Anderen und wollte sich keine Blöße geben. Nach drei Stunden Spielzeit ergriff Jerig die Initiative und öffnete die Stellung. Ein Fehler, wie sich wenig später herausstellte, denn 30 Minuten später musste Jerig aufgeben und SWO zog zum Zwischenstand von 4:2 davon.

Günther Grunwald hatte es an Brett 7 mit Christoph Kyritsis (SDO) zu tun. Im Mittelspiel opferte Kyritsis in einem Mattangriff eine Figur, und musste fortan mit einer Figur weniger spielen, da Grunwald den Angriff abwehren konnte, und nun seinerseits auf Gewinn spielte. Mit dem Gewicht der Mehrfigur auf seiner Seite, bot Grunwald seinem Gegner beim Stand von 4:2 taktisch geschickt ein Remis an, was dieser in objektiv verlorener Stellung nicht ablehnen konnte, und machte mit dem 4½:2½ den sensationellen Gewinn des Wettkampfes perfekt.

Am Spitzenbrett entwickelte sich noch ein spannender Kampf. Ludger Grewe (SDO) stand gegen Sven Heintze (Foto) im Mittelspiel minimal besser. Eventuell fand Heintze im Gefühl des bereits feststehenden Sieges nicht immer die besten Züge, was Grewe die Möglichkeit gab, den Druck in der Stellung immer weiter zu erhöhen. Nach etwas mehr als 4 Stunden Spielzeit hatte Heintze keine Möglichkeit mehr die Stellung zu halten und gab zum 4½:3½ Endstand auf.

Mit 4 Punkten Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz kann SWO III zunächst beruhigt in die Zukunft schauen, auch wenn es demnächst gegen die Top 3 der Bezirksoberliga geht. Das man hier nicht ganz chancenlos ist, hat dieser Spieltag eindrucksvoll bewiesen. Und wenn Caissa den Schwarz-Weißen ein wenig hilft, ist vielleicht alles möglich.

Br.Rangnr.SWOB III-Rangnr.SD Osterfeld I4½:3½
1 17 Heintze, Sven - 1 Grewe, Ludger 0:1
2 18 Hufnagel, Markus - 2 Laudage, Bernd ½:½
3 19 Zimmer, Javier Miguel - 3 Fiori, Bruno ½:½
4 20 Dunio, Holger - 4 Bensch, Arnold Heinrich 1:0
5 21 Holdsch, Peter-Michael - 5 Heisterkamp, Oliver 0:1
6 22 Klein, Robert - 6 Jerig, Markus 1:0
7 24 Grunwald, Günther - 7 Kyritsis, Christoph ½:½
8 3001 Barutta, Larissa - 8 Cziczkus, Jürgen 1:0
   

Spielzeiten  

Spielabend:
jeden Freitag
19:00 - ???
jeder findet einen Partner
in seiner Spielstärke
_______
 

Trainingszeiten:
in den Ferien nach Absprache !

jeden Freitag:
17:00 -19:00 für jedermann
Spielstärke: Anfänger / Fortgeschrittener

 

 

   

Termine  

So Apr 29 @14:00
SG Drewer I - SWOB I
Sa Mai 05 @10:00
11. BERO-Schach
So Mai 06 @14:00
GE Horst V - SWOB IV
Fr Mai 25 @19:30
2. Rd. Schnellschach-VM 2018
Fr Jun 29 @19:30
3. Rd. Blitz-VM 2018
   

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