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Bezirksoberliga 1.Runde 2016/17

Schwarz-Weiß Oberhausen II teilt Punkte im Auftaktspiel

Zur Saisoneröffnung am geschichtsträchtigen Datum des 11. September trennte sich die zweite Mannschaft von Schwarz-Weiß Oberhausen friedlich 4:4 von der ersten Vertretung von Gelsenkirchen 2002.

Mannschaftsführer Michael Holl an Brett 3In einem Kampf auf Augenhöhe gingen bereits nach einer halben Stunde die Oberhausener durch Robin Nierhaus an Brett 8 in Führung. Fast 3 Stunden sollte es dauern, bis Marcus Schulz (4) ins Remis einwilligte. Ein Mehrbauer reichte wegen druckvollen Gegenspiels des Gelsenkircheners nicht zum Gewinn. Nur wenige Minuten später gab dann Mannschaftskapitän Michael Holl (3/Foto) seine schon lange verlorene Partie zum 1½:1½ Zwischenstand auf.

Spitzenbrett Reinhard Gebauer hatte sich nach passiver Eröffnungsbehandlung eigentlich schon aus der schlechteren Stellung befreit, fing sich auf der Suche nach Initiative einen Konter ein und verlor Figur und Partie zur ersten Gästeführung. Aber auch die Schwarz-Weißen wussten zu kämpfen. Damian Palenta (7) hatte schon früh eine Figur für zwei Bauern erobert, sah sich jedoch wegen seiner offenen Königsstellung einem gefährlichen Gegenspiel seines Kontrahenten ausgesetzt. Nachdem er die Defensive umsichtig und durch weitere Materialreduzierung erfolgreich abschloss, gab sein Gegner schließlich resigniert auf. Mannschaftssenior Walter Klamet (6) quälte sich schon längere Zeit durch ein Turmendspiel mit einem Minusbauern, verteidigte dabei sehr genau und wurde am Ende mit einer Punkteteilung zum 3:3 Zwischenstand belohnt.

Nun spielten nur noch Thomas Hellmann und Thomas Plückelmann an den Brettern 2 und 5. Beide Endspiele befanden sich in der Remisbreite, und Gewinnversuche wären auf beiden Seiten nicht ohne Risiko behaftet gewesen. Nach kurzer Besprechung der Spieler und Mannschaftsführer einigten sich die Spieler schließlich nach knapp 4 Stunden auf eine Punkteteilung zum gerechten 4:4 Endstand.

Schon im nächsten Spiel am 16.10. müssen die Oberhausener zum Ligafavoriten Gelsenkirchen Königsspringer I. Diese fegten in der 1. Runde die Zweite von Hervest Dorsten mit 6½:1½ von den Brettern. Einen Punkt zu entführen ist daher das erklärte Ziel von Mannschaftsführer Michael Holl und seinem Team.

 Rangnr.SWOB II-Rangnr.GE 2002 I4:4
1 9 Gebauer, Reinhard - 1 Czilwik, Frank 0:1
2 10 Hellmann, Thomas - 2 Gritzan, Ulrich ½:½
3 11 Holl, Michael - 3 Klein, Andreas 0:1
4 12 Schulz, Marcus - 4 Kolbe, Markus ½:½
5 13 Plückelmann, Thomas - 8 Gill, Stephan ½:½
6 14 Klamet, Walter - 1001 Nowosatko, Frank ½:½
7 15 Palenta, Damian - 9 Piotrowski, Ulrich 1:0
8 16 Nierhaus, Robin - 20 Buchwald, Andreas 1:0
Verbandsklasse Gruppe 3 1.Runde 2016/17

SWOB I startet mit Schwung in die neue Saison

Mit viel Selbstbewusstsein empfing die erste Mannschaft von Schwarz-Weiß Oberhausen die Gäste aus Dortmund-Brackel. Fast in Bestbesetzung war man der dritten Dortmunder Vertretung dennoch an nahezu allen Brettern nominell unterlegen. Doch mit dem Aufstieg im Rücken und einer gehörigen Portion Kampfeswillen sorgten die Oberhausener für einen Kampf auf Augenhöhe.

Christian Hibbeln an Brett 7Für die erste Überraschung des Tages sorgte Mannschaftssenior Jürgen Böcker an Brett 5. Spielte er sich in der Eröffnung eine tolle Angriffsstellung heraus, verlor er kurzzeitig den Faden und fand sich in einer schlechten Stellung mit Minusbauern wieder. Durch zähe Verteidigung erlangte er dann einiges an Gegenspiel, welches sein Gegenüber unterschätzte. So konnte der Oberhausener durch eine Fesselung nicht nur eine Figur, sondern auch den vollen Punkt einheimsen. Am achten Brett brannte Jochen Matthies ein regelrechtes Feuerwerk ab. Mit einem Qualitätsopfer konnte er sich nicht nur positionelles Übergewicht besorgen, sondern eroberte auch 2 Bauern. In einer äußerst unangenehmen Stellung beging sein Gegner dann den entscheidenden Fehler, und dank eines weit vorgerückten e-Bauerns konnten die Oberhausener auch hier den vollen Punkt verbuchen. Nicht so erfolgreich verlief an diesem Tag die Partie von Joachim Schwerdtfeger (3). Mit einer leicht schlechteren Stellung aus der Eröffnung gekommen, verteidigte er sich mit Biss und hatte lange Zeit den Ausgleich fest im Visier. Doch letzten Endes erwies sich seine Stellung dennoch als nicht verteidigungsfähig, sodass Schwerdtfeger den König zum 2:1 Anschlusstreffer für die Dortmunder umlegte.

Fast zeitgleich einigten sich kurz darauf Pascal Pütter und Holger Heimsoth an den beiden Spitzenbrettern mit ihren Gegnern auf ein Remis. Die Partieverläufe hätten nicht unterschiedlicher sein können. Solide aus der Eröffnung gekommen, fand Pütter sich früh mit einem spekulativen Figurenopfer seines Gegners konfrontiert. Durch umsichtige Verteidigung konnte er seine Stellung konsolidieren, beging dann in Zeitnot eine Ungenauigkeit zuviel und musste in ein Remis durch dreimalige Stellungswiederholung abwickeln. Neuzugang Holger Heimsoth hingegen war die ganze Zeit am Drücker. Nach einer stark behandelten Eröffnungsphase, opferte er unfreiwillig einen Bauern für Druckspiel auf den weißen Feldern. Sein Gegner konnte sich kaum rühren, hielt seine Stellung aber die gesamte Partie über in der Remisbreite. Letzten Endes reichte ein starker Freibauer des Neu-Schwarz-Weißen nicht, um die Remistendenz der ungleichfarbigen Läufer ernsthaft zu erschüttern. Eine aufregende Partie spielte auch Severin Matthes (6). Mit agressivem Spiel versuchte er seinen Gegner am Königsflügel einzuschnüren. Bald darauf fand er sich in einem Turm-Läufer-Endspiel mit Minusbauern wieder. Dass jedoch Aktivität deutlich bedeutsamer sein kann als Material, bewies der 22-jährige anschließend eindrucksvoll. Alsbald eroberte er eine Qualität, und der Partiegewinn zum 4:2 Zwischenstand ließ dann nicht mehr lang auf sich warten.

Routinier Jörg Kuckelkorn am vierten Brett demonstrierte seinem jugendlichen Gegner eine Partie wie aus einem Guss und sorgte damit für den uneinholbaren Mannschaftssieg für den Gastgeber. Mit leichtem Vorteil aus der Eröffnung gekommen, setzte er seinen Gegner auf dem Brett und der Uhr immer weiter unter Druck. Nach knapp fünf Stunden konnte er dann endlich seine lang verdiente Ernte einfahren. Lediglich der zweite Neuzugang an Brett 7, Christian Hibbeln (Foto), spielte in seinem Mannschaftsdebüt eher unglücklich auf. In der Eröffnung früh in Schieflage geraten, kämpfe er erfindungsreich und stellte seinem Gegner Probleme über Probleme. Und auch wenn zwischenzeitlich ein Hoffnungsschimmer durch einen Qualitätsgewinn aufkeimte, so blieb der volle Punkt für die Dortmunder unausweichlich. Nach letztlich knapp 6 Stunden streckte Hibbeln die Waffen zum 5-3 Endstand aus Oberhausener Sicht.

Mit diesem wichtigen Sieg im Rücken, geht es bereits am 25.09. weiter. Gegen die nominell abgeschlagen unterlegenen Gegner aus Recklinghausen rechnet man sich durchaus Chancen zum Traumstart in die Saison aus. Mit einem Sieg könnten zwei weitere Punkte für den angestrebten Klassenerhalt gesammelt werden, der dann immer greifbarer wird.

 

 Rangnr.SWOB I-Rangnr.SF DO Brackel III5:3
1 1 Pütter, Pascal - 17 Bree, Thomas ½:½
2 3 Heimsoth, Sven-Holger - 18 Stemmler, Fabian ½:½
3 4 Schwerdtfeger, Joachim - 19 Althoff, Ralph 0:1
4 5 Kuckelkorn, Jörg - 20 Schwiddessen, Jan 1:0
5 6 Böcker, Jürgen - 22 Bense, Dirk 1:0
6 7 Matthes, Severin Johannes - 23 Büchle, Manfred 1:0
7 8 Hibbeln, Christian - 3002 Simon, Thomas 0:1
8 1001 Matthies, Jochen - 36 Kantor, Nikita 1:0
Kreisliga 1. Runde 2016/17

SWOB V verliert Derby gegen SD Osterfeld II knapper als erwartet

Das jüngste Team von Schwarz-Weiß Oberhausen verlor zum Saisonauftakt mit 2:3 nur äußerst knapp ihr Heimspiel gegen die Zweitvertretung von Schwarze Dame Osterfeld.

Dabei begann der Kampf recht vielversprechend. In der ersten Turnierpartie seines Lebens konnte Neuling und Nachwuchsspieler Nikolas Windheuser an Brett 5 bereits nach 45 Minuten gegen Dieter Pilarczyk einen vollen Punkt einfahren. Der Osterfelder Ausgleich ließ allerdings nur 5 Minuten auf sich warten. Jakub Dabrowski musste sich am Spitzenbrett dem ca. 150 Wertungspunkte stärkeren Ex-SWOBer Wilfried Könitz geschlagen geben. Eine weitere viertel Stunde später strich auch Pascal Böcklein an Brett 3 die Segel. Hatte er in der Eröffnung noch ein Figurenopfer von Gerd Thiel fein pariert, stellte er wenig später auch schon die Dame zum 1:2 Zwischenstand aus Oberhausener Sicht ein.

Aber noch war nicht alles verloren. Renate Heßbrüggen hatte sich an Brett 4 zwischenzeitlich eine komfortable Stellung erspielt. Trotz einer Überlegenheit von ca. 200 Wertungspunkten konnte Reinhard Rehner den Druck nicht abschütteln und bot nach knapp 90 Minuten eine Punkteteilung an. Ungeachtet des Mannschaftsrückstands konnte sie guten Gewissens einwilligen, stand doch der erst knapp 11-jährige Alessio Ciomperlik (Foto) an Brett 2 gegen das Osterfelder "Urgestein" Günther Schnettler richtig gut da. Im weiteren Verlauf konnte Ciomperlik sogar eine Qualität erobern und in ein gewonnenes Endspiel abwickeln. Aber die eigene Unerfahrenheit, gepaart gegen über 60 Jahre Routine auf der Osterfelder Seite, ließen den Nachwuchsspieler langsam aber sicher die Siegerstraße verlassen. Nachdem der Youngster bereits 3 Remisangebote abgelehnt hatte, schlug er beim vierten Mal zähneknirschend und somit 2:3 Endstand ein.

Fazit: Das junge Team hat sich gut verkauft und will schon am 02.10. bei den Schachfreunden Kirchhellen IV versuchen, die Scharte wieder auszuwetzen.

Br.Rangnr.SWOB V-Rangnr.SD Osterfeld II2:3
1 33 Dabrowski, Jakub - 9 Könitz, Wilfried 0:1
2 34 Ciomperlik, Alessio Diego - 10 Schnettler, Günther ½:½
3 35 Böcklein, Pascal - 11 Thiel, Gerd 0:1
4 37 Heßbrüggen, Renate - 12 Rehner, Reinhard ½:½
5 41 Windheuser, Nikolas - 13 Pilarczyk, Dieter 1:0
Städtevergleichskampf 2016

5.Platz für Oberhausen


Nun schon zum vierten Mal fand am letzen Sonntag vor der Saisoneröffnung ein Städtevergleichskampf statt. Bezirksübergreifend trafen sich Spieler aus den Städten Bochum, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Bottrop und eben Oberhausen bei GE Horst 31. Gespielt wurde in Teams à 10 Spielern mit 2 x 25 Minuten Bedenkzeit unter der erfahrenen Turnierleitung von Jürgen Göldenboog. Abgerechnet wurde nicht nach Mannschafts- sondern Brettpunkten. Knapper Sieger mit 30 Punkten aus 50 Partien wurde die Vertretung aus Essen.  Mit jeweils 29½ Punkten teilten sich Bochum und Gelsenkirchen die Plätze 2 - 3. Hinter den Bottropern, die mit 26 Punkten auf dem vierten Platz landeten, kam mit 25 Brettpunkten die Vertretung Oberhausens auf Platz 5 ins Ziel. Das Team spielte mit 11 Spielern und rotierte daher an den Brettern 7 - 10 je Runde einmal durch. Etwas abgeschlagen auf Platz 6 fand sich die Vertretung von Gladbeck mit 10 Brettpunkten wieder.

Nachfolgend die Oberhausener Aufstellung:

1.   Stillger, Bernhard  DWZ 2234    OSV
2.   Limberg, Martin     DWZ 2103    SWOB
3.   Laudage, Bernd      DWZ 2087    SDO
4.   Heimsoth, Holger    DWZ 2053    SWOB
5.   Fiori, Bruno        DWZ 1993    SDO
6.   Groß, Thomas        DWZ 1951    OSV
7.   Bensch, Arnold      DWZ 1827    SDO
8.   Böcker, Jürgen      DWZ 1797    SWOB
9.   Hufnagel, Markus    DWZ 1603    SWOB
10. Holdsch, Peter       DWZ 1528    SWOB
11. Grunwald, Günther    DWZ 1466    SWOB

Erfolgreichste Oberhausener Spieler waren hierbei Bernd Laudage (SD Osterfeld) und Thomas Groß (OSV) mit jeweils 4 Punkten aus 5 Partien. Ein gutes Turnier spielte auch Günther Grunwald (SWOB) mit 2½ Punkten aus 4 Partien. Alle Spieler waren sich einig, diesen Städtevergleich zu einer festen Einrichtung werden zu lassen.

9. Runde Bezirksoberliga

Schwarz Weiß II verabschiedet sich ordentlich aus der Bezirksoberliga

Mit 2½:5½ gegen den Vizemeister OSV III zog sich Schwarz Weiß Oberhausen II am letzten Spieltag noch recht achtbar aus der Affäre. Obwohl bereits abgestiegen und zwei Leistungsträger kompensiert werden mussten, dauerte es gute 4 Stunden bis die Niederlage besiegelt war.

Bereits nach 90 Minuten der erste Rückstand. Holger Dunio verlor an Brett 5 gegen Andreas Schneider erst eine Qualität (Turm für Läufer) und anschließend das Endspiel. Der erste Lichtblick im Duell der Ersatzspieler an Brett 8. Jugendstadtmeister Jens-Stefan Kyas und Dominik Pickardt wollten ihre Stellungen nicht ausreizen und rauchten nach knapp 3 Stunden die Friedenspfeife. 10 Minuten später der unerwartete Ausgleich. Reinhard Gebauer war am Spitzenbrett gegen Michael Seibert bereits mit 2 Minusbauern auf der Verliererstraße. Ein gegnerischer Freibauer hatte es schon bis zur vorletzten Reihe gebracht und wartete nur noch auf seine Promotion zur Dame. Aber Gebauer hatte mit einem entfernten Freibauern noch einen letzten Trumpf im Ärmel. Seibert, bester Scorer der Mannschaft, schaffte es nicht, Gebauers Freibauern zu stoppen und verlor erst seinen eigenen und anschließend seinen Mehrbauern. Als Gebauer seinerseits seinen Freibauern zur Dame umwandelte, gab Seibert zum 1½:1½ Zwischenstand auf. Innerhalb der nächsten 40 Minuten drehte der OSV mächtig auf. Wie Kartenhäuser fielen nacheinander die mehr oder weniger anfälligen Positionen von Ersatzmann Sven Heintze (7) gegen Gerd Arlt, Marcus Schulz (2/Foto) gegen Kai Hombrecher, Günther Grunwald (6) gegen Kilian Kraus und Walter Klamet (3) gegen Martin Beierlein, in sich zusammen. Der abschließende volle Punkt von Peter Holdsch (4) gegen Uwe Rippke stellte nur noch Ergebniskosmetik zum 2½:5½ Endstand dar.

Nach dem etwas glücklosen Abstieg in die Bezirksliga, mit 4 denkbar knappen 3½:4½ Niederlagen, ist schon jetzt der direkte Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga das klar definierte und auch realistische Ziel dieses ehrgeizigen Teams.

 

Br.Rangnr.SWOB II-Rangnr.OSV III2½:5½
1 9 Gebauer, Reinhard - 18 Seibert, Michael 1:0
2 10 Schulz, Marcus - 19 Hombrecher, Kai 0:1
3 11 Klamet, Walter - 20 Beierlein, Martin 0:1
4 12 Holdsch, Peter-Michael - 21 Rippke, Uwe 1:0
5 13 Dunio, Holger - 22 Schneider, Andreas 0:1
6 16 Grunwald, Günther - 23 Kraus, Kilian 0:1
7 17 Heintze, Sven - 24 Arlt, Gerd 0:1
8 18 Kyas, Jens-Stefan - 28 Pickardt, Dominik ½:½
   

Spielzeiten  


jeden Freitag
19:00 - ???
jeder findet einen Partner
in seiner Spielstärke

Trainingszeiten:
in den Ferien nach Absprache !

jeden Freitag:
17:00 -19:00 für jedermann
Spielstärke: Fortgeschrittener
 
jeden Samstag:
10:00-12:00 für jedermann
Spielstärke: Anfänger

 

   

Termine  

Fr Sep 15 @19:45
4. Rd. Blitz-VM 2017
   

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