Schnellschach-Stadtmeisterschaft 2015

Ciornei verteidigt Titel

Mit souveränen 6 Punkten aus 7 Runden verteidigte Dragos Ciornei (OSV) seinen Stadtmeister-Titel im Schnellschach (2 x 15 min.). Einen Punkt dahinter, nur durch die bessere Feinwertung getrennt, folgen Martin Limberg (Schwarz Weiß Oberhausen), Bernd Laudage (SD Ostefeld) und Andre Krüger (Mülheim-Nord) auf den Plätzen 2 - 4. vor Andre Matzat (WD Borbeck) auf Platz 5 mit 4½ Punkten.

schnellschach 2015 webTraditionell richtete die Schachabteilung der Sportvereinigung Sterkrade Nord in der Vorweihnachtszeit die Stadtmeisterschaft im Schnellschach aus.
17 Spieler aus allen Oberhausener Schachvereinen, davon allein 7 von Schwarz Weiß Oberhausen, fanden den Weg in die Heinrich Böll Gesamtschule in Schmachtendorf. Von Anfang an spielte ausschließlich das oben genannte Quintett um den Titel. Hierbei konnte allerdings Ciornei alle Angriffsversuche der Konkurrenz abwehren. Lediglich der lange Zeit hartnäckigste Verfolger Andre Matzat in der 3. Runde sowie der spätere Vizemeister Martin Limberg in der Vorschlussrunde konnten Ciornei jeweils einen halben Zähler abringen. Während Ciornei sich ansonsten keine Blöße gab, nahmen sich die Verfolger in den direkten Duellen die Punkte immer wieder selbst ab, so dass keiner an Ciornei vorbeiziehen konnte und er somit verdienter Stadtmeister wurde. Bester Spieler des Gastgebers Sterkrade Nord wurde Klaus Peter Fuchs auf dem 8. Platz mit 3½ Punkten. Das Foto zeigt Bruno Fiori von SD Osterfeld (hinten) und Reinhard Gebauer von Schwarz Weiß Oberhausen (vorne).

Fortschrittstabelle:  Stand nach der 7. Runde am Mo. d. 14.12.2015
Nr.TeilnehmerELONWZ1234567PunkteRaLstgBuchh
1. Ciornei,Dragos,Dr 2181 2139 16w1 12s1 4w1 5s½ 3w1 2s½ 9w1 6.0 2274 27.5
2. Limberg,Martin 2120 2102 15w1 9s1 5w0 3s½ 4w1 1w½ 8s1 5.0 2079 30.0
3. Laudage,Bernd 2159 2107 8s½ 7w1 12s1 2w½ 1s0 11w1 5s1 5.0 2034 27.5
4. Krüger,Andre 2109 2071 6s1 11w1 1s0 8w1 2s0 5w1 10s1 5.0 1937 29.0
5. Matzat,Andre 2114 2032 13w1 10s1 2s1 1w½ 9w1 4s0 3w0 4.5 1992 31.0
6. Grunwald,Günther 1665 1599 4w0 13s½ 16w½ 7s1 12w1 10s0 11s1 4.0 1761 22.0
7. Bensch,Arnold Hei 1863 1810 10w0 3s0 + 6w0 14s1 12s1 13w1 4.0 1709 22.5
8. Fuchs,Klaus-Peter   1703 3w½ 16s½ 17w1 4s0 13w1 9s½ 2w0 3.5 1816 24.5
9. Gebauer,Reinhard 1954 1761 17s1 2w0 10s1 11w1 5s0 8w½ 1s0 3.5 1754 26.0
10. Bobovnik,Herbert   1506 7s1 5w0 9w0 13s½ 17s1 6w1 4w0 3.5 1748 24.5
11. Briese,Randolf   1373 + 4s0 15w1 9s0 16w1 3s0 6w0 3.0 1689 25.0
12. Fiori,Bruno 2133 1972 14s1 1w0 3w0 15s1 6s0 7w0 + 3.0 1679 25.5
13. Langer,Manfred 1709 1541 5s0 6w½ 14s1 10w½ 8s0 15w1 7s0 3.0 1638 24.0
14. Hufnagel,Markus 1680 1529 12w0 15s0 13w0 + 7w0 17s1 16s1 3.0 1557 16.0
15. Holdsch,Peter-Mic   1637 2s0 14w1 11s0 12w0 + 13s0 17w1 3.0 1532 18.5
16. Klamet,Walter   1707 1s0 8w½ 6s½ 17w½ 11s0 + 14w0 2.5 1435 21.5
17. Limberg,Bernhard   1424 9w0 + 8s0 16s½ 10w0 14w0 15s0 1.5 1240 20.0
Oberhausener Stadtmeisterschaft Blitzeinzel 2015

Claus Nissen ist neuer Stadtmeister

Zur diesjährigen Blitzstadtmeisterschaft im Schach trafen sich 23 Spieler aus Oberhausen beim Ausrichter SWO, um unter ihnen den Besten zu ermitteln. Obwohl jedem Spieler pro Partie nur 5 Minuten zur Verfügung standen, dauerte es beim Spiel Jeder gegen Jeden nahezu 4½ Stunden, bis der Sieger feststand.

blitzSM2015 webAm Ende war es ein Start-Ziel-Sieg für den  OSV-Spieler Claus Nissen, der lediglich 2 Remis gegen seine Verfolger Martin Limberg (SWO) und Andrè Krüger (MH-Nord) abgab, und mit 21 Punkten in 23 Runden ein großartiges Ergebnis erreichte. Der anwesende SSB-Präsident Werner Schmidt ließ es sich trotz vorgerückter Stunde nicht nehmen ihm den Wanderpokal der Stadt Oberhausen persönlich zu überreichen.
Dragos Ciornei (OSV) landete mit 2 Punkten Abstand auf Rang 2, während sich lediglich einen halben Punkt dahinter Andrè Krüger und früherer Dauersieger Bernd Laudage (SDO) die Plätze 3 und 4 erspielten. Da Ciornei als amtierender Bezirksmeister bereits für die Endrunde auf Bezirksebene qualifiziert, und Krüger für Oberhausen nicht spielberechtigt ist, haben sich Martin Limberg (SWO; 17,5), Oliver Heisterkamp (SDO; 16,0) Christian Stefaniak (OSV; 15,5) sowie Bruno Fiori (SDO; 15,5) ebenfalls für die im Frühjahr stattfindende Endrunde qualifiziert.

Tabelle gibt es hier:

Schach: Jugendstadtmeisterschaft 2015

Jens-Stefan Kyas ist neuer Stadtmeister
Tabelle gibt es hier: LINK

Die diesjährige Jugendstadtmeisterschaft war mit 39 Teilnehmern gut besucht. Die beiden Oberhausener Schachvereine Schwarz-Weiß Oberhausen (SWO, 13) und Oberhausener Schachverein (OSV, 14) stellten dabei das größte Kontingent. Von den nicht organisierten Spielern waren die weiterführenden Schulen mit 8 Teilnehmern vertreten, während aus den Grundschulen diesmal nur 3 Spieler zugegen waren. Das hängt aber auch damit zusammen, dass mittlerweile viele Spieler bereits in Vereinen angemeldet sind. So auch die erst 6-jährige Ilke Kuzdere und die beiden Brüder Daniel (5) und David (6) Kaganovych (alle OSV) sowie Nevio Ciomperlik (7) und Joris Minneken (8) von SWO. Tapfer hielten sie ruhig und diszipliniert alle 9 Runden mit 15 minütiger Bedenkzeit je Spieler/Partie durch und gingen am Ende des Tages auch nicht mit leeren Händen nach Hause.

Swantje Minneken erschreckte an Halloween ihre Gegner nicht nur mit der MaskeEs war ein enges Match. Bis zur Pause nach 5 Runden trennte Rang 2 und 10 nur ein halber Punkt. Der letztjährige Gewinner Kilian Kraus (OSV) führte dieses Feld lediglich mit einem weiteren halben Punkt an. Er gab bis dahin nur ein Remis gegen seinen Vereinskameraden Lennart Faber ab, während der bis dahin führende Jens-Stefan Kyas (SWO) in Runde 5 den direkten Vergleich mit Kraus verlor und mit 4 Punkten Rang 2 belegte. Lennart Faber und Niclas Kohl (beide OSV) sowie der Überraschungssieger 2013 Max-Peter Bartelt (MH-Nord) waren Kraus ebenfalls auf den Fersen. Und unter die Vier-Pünktler hatte sich mit Razvan Grumaz (u10) vom Heinrich-Heine-Gymnasium überraschend ein vereinsloser Spieler geschoben.


Eine kleine Notiz am Rande. In Runde 4 spielten Larissa Barutta (SWO, u12) und Max-Peter Bartelt gegeneinander. In einer technischen Remisstellung hatte Bartelt nur noch 6 Sekunden auf der Uhr, Barutta fast noch eine ganze Minute. Für sie wäre es ein leichtes gewesen Bartelt „über die Zeit“ zu ziehen und die Partie über die Bedenkzeit zu entscheiden. Sie entschloss sich aber das Remisangebot Bartels anzunehmen und verzichtete damit auf den möglichen Rang 3. Ein ähnliches Verhalten beobachtete die Turnierleitung bereits eine Runde zuvor zwischen Kraus und Lennart Faber. Auch hier verzichtete Faber auf den ganzen Punkt und gab die Partie remis. Fazit: Das Wort Fairness hat unter Schachspielern noch immer eine Bedeutung!

Nach der Pause mussten die Entscheidungen fallen, denn nun spielten die Favoriten unter sich. Kraus musste bald seine Führungsposition aufgeben und hatte damit die Titelverteidigung nicht mehr in eigener Hand, als er in Runde 6 gegen Bartelt verlor. Bartelt wiederum hatte mit diesem Sieg mit Kyas gleich gezogen. Es sollte noch eine weitere Runde dauern, bevor es zum Spitzenkampf zwischen den beiden kam. In diesem Zweikampf schenkten sich beide nichts, und am Ende hatte Kyas das bessere Ende für sich und die alleinige Führung. Nur die letzte Runde konnte noch eine Änderung herbeiführen. In ihr bekam es Kyas mit dem aufstrebenden u8-Spieler Joris Minneken (SWO) zu tun, während sich Bartelt dem Favoritenschreck Lennart Faber stellen musste. Unter dem Druck, dass nur ein Sieg ihm die Chance auf den Titel geben kann, patzte er und verlor, während Kraus mit dem Sieg gegen Lanfermann (SWO) seine Chance wahrte. Wegen der besseren Feinwertung hätte Kyas wahrscheinlich ein Remis gegen Joris Minneken gereicht, doch er ging auf Nummer sicher, erspielte sich den ganzen Punkt und wurde mit 8 Siegen aus 9 Partien neuer Jugendstadtmeister im Bereich Schach.

JSM15 1 webDer Wettkampfverlauf zeigte auf, dass es auch in Zukunft nicht langweilig werden wird. Kyas und Bartelt werden sich auch in den nächsten Jahren noch oft um den Schachthron streiten können, doch mit Joris Minneken, Lennart Faber und weiteren starken Talenten wächst eine Konkurrenz heran, die dafür sorgt, dass es keinen klaren Favoriten geben wird.

 

 

 

 

 

 

 Tabelle der Gesamtwertung:
1. Jens-Stefan Kyas (SWO; 8/9)
2. Kilian Kraus (OSV; 7,5/9)
3. Lennart Faber (OSV; 7/9)

Einzelwertungen:
U8                                                                        U10
1. Joris Minneken (SWO; 5,5/9)                   1. Julian Schwarz (OSV; 6/9)
2. Nevio Ciomperlik (3/9)                            2. Alessio Ciomperlik (SWO; 5,5/9)
3. Ilke Kuzdere (3/9)                                 3. Viola Otterpohl (OSV; 5/9)

U12                                                                      U14
1. Max-Peter Bartelt (MH-Nord; 6/9)           1. Jens-Stefan Kyas (SWO; 8/9)
2. Larissa Barutta (SWO, 5,5/9)                 2. Lennart Faber (OSV; 7/9)
3. Daniel Kias (OSV; 5/9)                          3. Alexander Lanfermann (SWO; 5,5/9)

U16                                                                      U18
1. Maximilian Wildner (SWO; 5,5/9)             1. Kilian Kraus (OSV; 7,5/9)
2. Pascal Böcklein (SWO; 5/9)                   2. Stefan Lobbenmeier (SWO; 6,5/9)
3. Pascal Wildner (SWO; 3/9)                    3. Philipp Horwat (SWO; 6/9)

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3.Runde Kreisliga 2015/16

Mehr Schatten als Licht

Es hätte ein schöner, sonniger Nachmittag in Oberhausen werden können, doch der dritte Spieltag der Kreisliga endete ziemlich trübe mit einer deutlichen Niederlage für den Gastgeber Schwarz-Weiß.

Hervest-Dorsten 4 war mit einer nominell stärkeren Mannschaft angereist, aber der Verlauf einiger Partien zeigt, dass an diesem Tag durchaus mehr drin gewesen wäre.

Auf der Lichtseite ist zunächst der klare, niemals gefährdete Sieg von Larissa Barutta (Foto) an Brett 5 zu verbuchen. Ihr Gegner verlor eine Figur nach der anderen und ließ sich schließlich widerstandslos mattsetzen. Erschreckend an diesem schönen Sieg ist einzig und allein der geringe Zeitverbrauch Larissas von gerade einmal 16 Minuten im Vergleich zu mehr als einer Stunde, die ihr Gegner sich nahm.

An Brett 2 war über weite Strecken die spannendste Frage, ob Pascal Böcklein einschlafen würde oder nicht. Die Stellung war regelrecht dicht, allerdings mit sichtbarem Raumvorteil für Pascal (mit Weiß), der obendrein das Läuferpaar gegen zwei Springer besaß. Schulmäßig öffnete er sogar die Stellung, wodurch er seine Läufer ins Spiel hätte bringen können, tauschte dann aber leichtfertig Figuren ab, statt nach Schwachstellen in der Stellung des Gegners zu suchen, und willigte schließlich in ein Remis ein.

Swantje Minneken an Brett 4 hatte einen großen Moment – und verpasste ihn. Im 20. Zug drohte ihr Gegner mit einer fiesen Läufergabel einen Springer zu gewinnen. Aber mit einem einfachen Gegenangriff auf die gegnerische Dame hätte Swantje ihrerseits genau diesen frechen Läufer gewinnen können. Da Swantje den taktischen Trick nicht sah, verlor sie ihren Springer und bald auch die Partie.

Der entscheidende Moment an Brett 1 muss sehr kurz und sehr schmerzvoll gewesen sein. Der zehnjährige Alessio Ciomperlik spielte gegen einen erwachsenen und sehr erfahrenen Gegner, und wie immer tat er das sehr ruhig, sehr souverän. Die Stellung sah sehr ausgeglichen und harmlos aus, eigentlich jene Art von Stellung, aus der Alessio in ein vorteilhaftes Endspiel abzuwickeln pflegt – zwei Minuten später war Alessios Dame auf wundersame Weise vom Brett verschwunden. Alessio leistete noch eine Weile mehr oder weniger automatisch Gegenwehr und gab erst auf, als sein letzter verteidigender Turm nicht mehr zu retten war.

Damit führten die Gäste aus Dorsten bereits mit 2,5 zu 1,5. Derweil sah es auch an Brett 3 nicht nach einem Sieg für Joris Minneken aus. Er spielte seit dem 7. Zug mit einem Bauern weniger, übersah im 20. Zug die Möglichkeit, per Läufergabel eine satte Qualität zu gewinnen, tauschte stattdessen die Damen und ließ seinen Gegner etwas leichtfertig in ein kompliziertes Endspiel mit einem bedrohlich hübschen Freibauern auf der a-Linie überleiten. Zu allem Überfluss büßte Joris durch eine Unachtsamkeit auch noch seinen h-Bauern ein. Trotzdem kämpfte er mit bewundernswerter Beharrlichkeit weiter. Und mit etwas mehr Erfahrung hätte er die Partie auch noch gegen zwei Mehrbauern des Gegners remis halten können, schickte seinen König jedoch zur Verteidigung auf den falschen Flügel. Schade, mit etwas mehr Überlegung hätte man bemerken können, dass der schwarzfeldrige Läufer des Gegners das Umwandlungsfeld seines Freibauern nicht kontrollieren konnte, während Joris' weißfeldriger Läufer sich bequem für den gegnerischen Mehrbauern am Königsflügel hätte hergeben können. Aber da muss ein Achtjähriger erst einmal drauf kommen. So endete die Partie nach sage und schreibe 117 Zügen und mehr als drei Stunden Spielzeit mit einem weiteren Dorstener Sieg.

Am Ende also ein deutliches 1,5 – 3,5 aus Sicht von Schwarz-Weiß und die Erkenntnis, dass der heimische Nachwuchs in entscheidenden Partiephasen noch nicht genug Bedenkzeit investiert.

Br.Rangnr.SW Oberhausen V-Rangnr.SK Herv.Dorsten IV1½:3½
1 33 Ciomperlik, Alessio Diego - 27 Langbein, Markus 0:1
2 34 Böcklein, Pascal - 29 Grunewald, Tobias ½:½
3 35 Minneken, Joris - 31 Bondarenko, Matvej 0:1
4 37 Minneken, Swantje - 32 Bondarenko, Daniel 0:1
5 41 Barutta, Larissa - 34 Wieczorek, David 1:0
Bezirks-Blitz-Mannschafts-Meisterschaft 2015

SWOB stellt größtes Kontingent

Traditionell richtete auch in diesem Jahr der Oberhausener Schachverein 1887 am Tag der Deutschen Einheit das Bezirksblitzturnier für Vierermannschaften aus. Großes Lob und Dankeschön an den OSV: Zum ersten Mal stellte der Ausrichter das komplette Spielmaterial zur Verfügung. Eine große Erleichterung, besonders für Vereine, die mit mehr als einer Mannschaft antreten.

Leider fiel in diesem Jahr der 03.10. zusammen mit dem Ferienbeginn in NRW. Nur so ist zu erklären, dass nur 14 Teams insgesamt antraten. Von den nur noch 13 Vereinen im Bezirk Emscher-Lippe schickten gleich 5 Vereine kein Team nach Oberhausen. Trauriger Minusrekord.

Nichts vorzuwerfen hatte sich in dieser Hinsicht Schwarz Weiß Oberhausen. Mit 4 Mannschaften und den 3 Teams von Gelsenkirchen Horst, stellten allein diese 2 Vereine 50 % aller Mannschaften. Aufgrund der reduzierten Teilnehmerzahl entschied Bezirksspielleiter Wolfgang Kölnberger den Modus von 11 Runden Schweizer System auf 13 Runden vollrundig zu ändern.

Souveräner Sieger wurde erneut Titelverteidiger OSV I. Mit den drei Fide-Meistern Marcel Becker, Jürgen Kaufeld und Heiko Kummerow boten die Oberhausener allein 3 Spieler aus ihren Top-5 auf. Ergänzt durch den amtierenden Bezirks-Blitzmeister Dragos Ciornei, war kein anderes Team auch nur annähernd in der Lage, Paroli zu bieten. Mit 26:0 Punkten und 45:7 Brettpunkten legten sie einen fulminanten Start-Ziel-Sieg hin. Dahinter auf Platz zwei das Team von Gelsenkirchen Horst I. Mit ebenfalls überragenden 23:3 Punkten setzten sie sich ganze 6 Punkte vom Drittplatzierten SF Kirchhellen ab und qualifizierten sich ebenfalls noch für die Verbandsmeisterschaft. Herzlichen Glückwunsch von Schwarz Weiß Oberhausen an beide Mannschaften.

Aus Schwarz Weißer Sicht lief das Turnier alles andere als erfreulich. Konnten wir quantitativ zwar wieder aus dem Vollen schöpfen, lief qualitativ nicht viel zusammen. Symptomatisch sei hier nur die Finalrundenniederlage der ersten Mannschaft gegen die eigene dritte genannt. Selbst Martin Limberg, im Vorjahr mit 10½ aus 11 am 1. Brett noch bester Spieler des Turniers, blieb in einem qualitativ hochwertigen Feld, mit 7:6 unter seinen Möglichkeiten. Positive Akzente dagegen setzten Neuzugang Miguel Zimmer mit 6½ Punkten an Brett 4 der zweiten Mannschaft sowie Jens-Stefan Kyas am Spitzenbrett der dritten Mannschaft. Mit 5½ Punkten blieb er in diesem starken Feld nur 1 Punkt unter der 50% Marke.

Nachfolgend unsere Aufstellungen und Ergebnisse:

SWOB I                                            SWOB II

1. Limberg, Martin          7-6               Gebauer, Reinhard       1-12

   2. Pütter, Pascal          4½-8½            Hufnagel, Markus      1½-11½

    3. Matthies, Jochen        3-10             Holdsch, Peter           2½-10½

  4. Holl, Michael           1½-11½           Zimmer, Miguel           6½-6½

SWOB III                                         SWOB IV

  1. Kyas, Jens              5½-7½           Limberg, Bernd            1-12  

2. Nierhaus, Robin        4-9               Horwat, Philipp             1-12

3. Heintze, Sven         2½-10½         Barutta, Larissa            0-13

4. Lobbenmeier, St.       3-10            Kyas, Stefanie              0-13

 

Die Abschlusstabelle sieht wie folgt aus:

Rangliste: Stand nach der 13. Runde 
RangMannschaftTWZ1234567891011121314Man.Pkt.Brt.P
1. OSV I 2278 ** 3 3 4 4 3 4 4 26 - 0 45.0
2. SV Horst 31 I 2096 1 ** 3 3 3 2 3 3 4 4 23 - 3 38.0
3. SF Kirchhellen 1968 1 1 ** 3 3 2 3 1 4 4 4 17 - 9 32.5
4. SK Herv.-Dorsten 1981 ½ 1 ** 2 3 2 2 3 4 3 4 4 17 - 9 32.5
5. OSV II 2024 0 ** 3 2 4 3 4 4 17 - 9 32.0
6. SV Bottrop 2063 0 ½ 1 2 ** 2 2 2 3 4 3 4 16 - 10 28.5
7. SG Gladbeck 2039 ½ 2 1 ** 2 4 4 3 4 14 - 12 30.0
8. SDO 1919 1 1 1 2 2 2 ** 3 2 3 14 - 12 28.0
9. SV Horst 31 III 1802 ½ 1 3 2 1 2 ** 2 3 3 4 13 - 13 27.0
10. SV Horst 31 II 1827 ½ 2 1 2 2 1 ** 3 3 3 4 11 - 15 26.0
11. Schwarz-Weiß III 1562 0 1 0 0 0 1 0 2 2 1 ** 3 6 - 20 15.0
12. Schwarz-Weiß I 1951 ½ 1 1 1 0 0 1 1 1 1 ** 3 4 4 - 22 16.0
13. Schwarz-Weiß II 1757 ½ 0 0 0 0 1 1 ½ 1 1 1 ** 3 4 - 22 11.5
14. Schwarz-Weiß IV 1301 0 0 0 0 0 0 0 ½ 0 0 ½ 0 1 ** 0 - 26 2.0
   

Spielzeiten  

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