Schulschachzentrum in Gefahr

Update 13.09.2020
Das Schulschachzentrum Oberhausen vor der Auflösung

Hallo Interessierte des Schachsports.

Die Anzeichen mehren sich, dass das Schulschachzentrum Oberhausen aufgelöst wird. :-(

Zwar ist es uns gelangen für die Bereiche, in denen das SSZ tätig ist, engagierte Personen unterzubringen, doch für den Vorstand des Vereins zeichnet sich derzeit kein Team ab.
Sollte es bei der Mitgliederversammlung (Ende Oktober) keine Überraschung geben und sich ein Team für den Vorstand nach §26 BGB bilden (1.+2. Vorsitzender, Kassenwart) bewerben, wird es direkt im Anschluss eine außerordentliche Versammlung geben, deren Zweck die Auflösung des Vereins ist.

Noch ist Zeit, dass sich ein Team bilden und den Fortbestand des Schulschachzentrum Oberhausen sichern kann.

Das Schulschachzentrum Oberhausen steht für die Förderung des Schachsports in Kindergärten, Schulen und der Jugendhilfe, und arbeitet ausschließlich ehrenamtlich.

Es wäre schade, wenn es in Oberhausen keine Institution mehr gibt, die Schulschach und Vereinsschach verbindet sowie den Schachsport, zum Wohl von Kindern und Jugendlichen, bereits in den Kitas fördert. Siehe dazu auch die Linkbesprechung unter https://schach-swob.de/favoriten/gym-ohlstedt

Alles weitere dazu gibt es hier: https://www.schulschachzentrum-oberhausen.de/

   
Schach: Jugendstadtmeisterschaft 2015

Jens-Stefan Kyas ist neuer Stadtmeister
Tabelle gibt es hier: LINK

Die diesjährige Jugendstadtmeisterschaft war mit 39 Teilnehmern gut besucht. Die beiden Oberhausener Schachvereine Schwarz-Weiß Oberhausen (SWO, 13) und Oberhausener Schachverein (OSV, 14) stellten dabei das größte Kontingent. Von den nicht organisierten Spielern waren die weiterführenden Schulen mit 8 Teilnehmern vertreten, während aus den Grundschulen diesmal nur 3 Spieler zugegen waren. Das hängt aber auch damit zusammen, dass mittlerweile viele Spieler bereits in Vereinen angemeldet sind. So auch die erst 6-jährige Ilke Kuzdere und die beiden Brüder Daniel (5) und David (6) Kaganovych (alle OSV) sowie Nevio Ciomperlik (7) und Joris Minneken (8) von SWO. Tapfer hielten sie ruhig und diszipliniert alle 9 Runden mit 15 minütiger Bedenkzeit je Spieler/Partie durch und gingen am Ende des Tages auch nicht mit leeren Händen nach Hause.

Swantje Minneken erschreckte an Halloween ihre Gegner nicht nur mit der MaskeEs war ein enges Match. Bis zur Pause nach 5 Runden trennte Rang 2 und 10 nur ein halber Punkt. Der letztjährige Gewinner Kilian Kraus (OSV) führte dieses Feld lediglich mit einem weiteren halben Punkt an. Er gab bis dahin nur ein Remis gegen seinen Vereinskameraden Lennart Faber ab, während der bis dahin führende Jens-Stefan Kyas (SWO) in Runde 5 den direkten Vergleich mit Kraus verlor und mit 4 Punkten Rang 2 belegte. Lennart Faber und Niclas Kohl (beide OSV) sowie der Überraschungssieger 2013 Max-Peter Bartelt (MH-Nord) waren Kraus ebenfalls auf den Fersen. Und unter die Vier-Pünktler hatte sich mit Razvan Grumaz (u10) vom Heinrich-Heine-Gymnasium überraschend ein vereinsloser Spieler geschoben.


Eine kleine Notiz am Rande. In Runde 4 spielten Larissa Barutta (SWO, u12) und Max-Peter Bartelt gegeneinander. In einer technischen Remisstellung hatte Bartelt nur noch 6 Sekunden auf der Uhr, Barutta fast noch eine ganze Minute. Für sie wäre es ein leichtes gewesen Bartelt „über die Zeit“ zu ziehen und die Partie über die Bedenkzeit zu entscheiden. Sie entschloss sich aber das Remisangebot Bartels anzunehmen und verzichtete damit auf den möglichen Rang 3. Ein ähnliches Verhalten beobachtete die Turnierleitung bereits eine Runde zuvor zwischen Kraus und Lennart Faber. Auch hier verzichtete Faber auf den ganzen Punkt und gab die Partie remis. Fazit: Das Wort Fairness hat unter Schachspielern noch immer eine Bedeutung!

Nach der Pause mussten die Entscheidungen fallen, denn nun spielten die Favoriten unter sich. Kraus musste bald seine Führungsposition aufgeben und hatte damit die Titelverteidigung nicht mehr in eigener Hand, als er in Runde 6 gegen Bartelt verlor. Bartelt wiederum hatte mit diesem Sieg mit Kyas gleich gezogen. Es sollte noch eine weitere Runde dauern, bevor es zum Spitzenkampf zwischen den beiden kam. In diesem Zweikampf schenkten sich beide nichts, und am Ende hatte Kyas das bessere Ende für sich und die alleinige Führung. Nur die letzte Runde konnte noch eine Änderung herbeiführen. In ihr bekam es Kyas mit dem aufstrebenden u8-Spieler Joris Minneken (SWO) zu tun, während sich Bartelt dem Favoritenschreck Lennart Faber stellen musste. Unter dem Druck, dass nur ein Sieg ihm die Chance auf den Titel geben kann, patzte er und verlor, während Kraus mit dem Sieg gegen Lanfermann (SWO) seine Chance wahrte. Wegen der besseren Feinwertung hätte Kyas wahrscheinlich ein Remis gegen Joris Minneken gereicht, doch er ging auf Nummer sicher, erspielte sich den ganzen Punkt und wurde mit 8 Siegen aus 9 Partien neuer Jugendstadtmeister im Bereich Schach.

JSM15 1 webDer Wettkampfverlauf zeigte auf, dass es auch in Zukunft nicht langweilig werden wird. Kyas und Bartelt werden sich auch in den nächsten Jahren noch oft um den Schachthron streiten können, doch mit Joris Minneken, Lennart Faber und weiteren starken Talenten wächst eine Konkurrenz heran, die dafür sorgt, dass es keinen klaren Favoriten geben wird.

 

 

 

 

 

 

 Tabelle der Gesamtwertung:
1. Jens-Stefan Kyas (SWO; 8/9)
2. Kilian Kraus (OSV; 7,5/9)
3. Lennart Faber (OSV; 7/9)

Einzelwertungen:
U8                                                                        U10
1. Joris Minneken (SWO; 5,5/9)                   1. Julian Schwarz (OSV; 6/9)
2. Nevio Ciomperlik (3/9)                            2. Alessio Ciomperlik (SWO; 5,5/9)
3. Ilke Kuzdere (3/9)                                 3. Viola Otterpohl (OSV; 5/9)

U12                                                                      U14
1. Max-Peter Bartelt (MH-Nord; 6/9)           1. Jens-Stefan Kyas (SWO; 8/9)
2. Larissa Barutta (SWO, 5,5/9)                 2. Lennart Faber (OSV; 7/9)
3. Daniel Kias (OSV; 5/9)                          3. Alexander Lanfermann (SWO; 5,5/9)

U16                                                                      U18
1. Maximilian Wildner (SWO; 5,5/9)             1. Kilian Kraus (OSV; 7,5/9)
2. Pascal Böcklein (SWO; 5/9)                   2. Stefan Lobbenmeier (SWO; 6,5/9)
3. Pascal Wildner (SWO; 3/9)                    3. Philipp Horwat (SWO; 6/9)

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3.Runde Kreisliga 2015/16

Mehr Schatten als Licht

Es hätte ein schöner, sonniger Nachmittag in Oberhausen werden können, doch der dritte Spieltag der Kreisliga endete ziemlich trübe mit einer deutlichen Niederlage für den Gastgeber Schwarz-Weiß.

Hervest-Dorsten 4 war mit einer nominell stärkeren Mannschaft angereist, aber der Verlauf einiger Partien zeigt, dass an diesem Tag durchaus mehr drin gewesen wäre.

Auf der Lichtseite ist zunächst der klare, niemals gefährdete Sieg von Larissa Barutta (Foto) an Brett 5 zu verbuchen. Ihr Gegner verlor eine Figur nach der anderen und ließ sich schließlich widerstandslos mattsetzen. Erschreckend an diesem schönen Sieg ist einzig und allein der geringe Zeitverbrauch Larissas von gerade einmal 16 Minuten im Vergleich zu mehr als einer Stunde, die ihr Gegner sich nahm.

An Brett 2 war über weite Strecken die spannendste Frage, ob Pascal Böcklein einschlafen würde oder nicht. Die Stellung war regelrecht dicht, allerdings mit sichtbarem Raumvorteil für Pascal (mit Weiß), der obendrein das Läuferpaar gegen zwei Springer besaß. Schulmäßig öffnete er sogar die Stellung, wodurch er seine Läufer ins Spiel hätte bringen können, tauschte dann aber leichtfertig Figuren ab, statt nach Schwachstellen in der Stellung des Gegners zu suchen, und willigte schließlich in ein Remis ein.

Swantje Minneken an Brett 4 hatte einen großen Moment – und verpasste ihn. Im 20. Zug drohte ihr Gegner mit einer fiesen Läufergabel einen Springer zu gewinnen. Aber mit einem einfachen Gegenangriff auf die gegnerische Dame hätte Swantje ihrerseits genau diesen frechen Läufer gewinnen können. Da Swantje den taktischen Trick nicht sah, verlor sie ihren Springer und bald auch die Partie.

Der entscheidende Moment an Brett 1 muss sehr kurz und sehr schmerzvoll gewesen sein. Der zehnjährige Alessio Ciomperlik spielte gegen einen erwachsenen und sehr erfahrenen Gegner, und wie immer tat er das sehr ruhig, sehr souverän. Die Stellung sah sehr ausgeglichen und harmlos aus, eigentlich jene Art von Stellung, aus der Alessio in ein vorteilhaftes Endspiel abzuwickeln pflegt – zwei Minuten später war Alessios Dame auf wundersame Weise vom Brett verschwunden. Alessio leistete noch eine Weile mehr oder weniger automatisch Gegenwehr und gab erst auf, als sein letzter verteidigender Turm nicht mehr zu retten war.

Damit führten die Gäste aus Dorsten bereits mit 2,5 zu 1,5. Derweil sah es auch an Brett 3 nicht nach einem Sieg für Joris Minneken aus. Er spielte seit dem 7. Zug mit einem Bauern weniger, übersah im 20. Zug die Möglichkeit, per Läufergabel eine satte Qualität zu gewinnen, tauschte stattdessen die Damen und ließ seinen Gegner etwas leichtfertig in ein kompliziertes Endspiel mit einem bedrohlich hübschen Freibauern auf der a-Linie überleiten. Zu allem Überfluss büßte Joris durch eine Unachtsamkeit auch noch seinen h-Bauern ein. Trotzdem kämpfte er mit bewundernswerter Beharrlichkeit weiter. Und mit etwas mehr Erfahrung hätte er die Partie auch noch gegen zwei Mehrbauern des Gegners remis halten können, schickte seinen König jedoch zur Verteidigung auf den falschen Flügel. Schade, mit etwas mehr Überlegung hätte man bemerken können, dass der schwarzfeldrige Läufer des Gegners das Umwandlungsfeld seines Freibauern nicht kontrollieren konnte, während Joris' weißfeldriger Läufer sich bequem für den gegnerischen Mehrbauern am Königsflügel hätte hergeben können. Aber da muss ein Achtjähriger erst einmal drauf kommen. So endete die Partie nach sage und schreibe 117 Zügen und mehr als drei Stunden Spielzeit mit einem weiteren Dorstener Sieg.

Am Ende also ein deutliches 1,5 – 3,5 aus Sicht von Schwarz-Weiß und die Erkenntnis, dass der heimische Nachwuchs in entscheidenden Partiephasen noch nicht genug Bedenkzeit investiert.

Br.Rangnr.SW Oberhausen V-Rangnr.SK Herv.Dorsten IV1½:3½
1 33 Ciomperlik, Alessio Diego - 27 Langbein, Markus 0:1
2 34 Böcklein, Pascal - 29 Grunewald, Tobias ½:½
3 35 Minneken, Joris - 31 Bondarenko, Matvej 0:1
4 37 Minneken, Swantje - 32 Bondarenko, Daniel 0:1
5 41 Barutta, Larissa - 34 Wieczorek, David 1:0
Bezirks-Blitz-Mannschafts-Meisterschaft 2015

SWOB stellt größtes Kontingent

Traditionell richtete auch in diesem Jahr der Oberhausener Schachverein 1887 am Tag der Deutschen Einheit das Bezirksblitzturnier für Vierermannschaften aus. Großes Lob und Dankeschön an den OSV: Zum ersten Mal stellte der Ausrichter das komplette Spielmaterial zur Verfügung. Eine große Erleichterung, besonders für Vereine, die mit mehr als einer Mannschaft antreten.

Leider fiel in diesem Jahr der 03.10. zusammen mit dem Ferienbeginn in NRW. Nur so ist zu erklären, dass nur 14 Teams insgesamt antraten. Von den nur noch 13 Vereinen im Bezirk Emscher-Lippe schickten gleich 5 Vereine kein Team nach Oberhausen. Trauriger Minusrekord.

Nichts vorzuwerfen hatte sich in dieser Hinsicht Schwarz Weiß Oberhausen. Mit 4 Mannschaften und den 3 Teams von Gelsenkirchen Horst, stellten allein diese 2 Vereine 50 % aller Mannschaften. Aufgrund der reduzierten Teilnehmerzahl entschied Bezirksspielleiter Wolfgang Kölnberger den Modus von 11 Runden Schweizer System auf 13 Runden vollrundig zu ändern.

Souveräner Sieger wurde erneut Titelverteidiger OSV I. Mit den drei Fide-Meistern Marcel Becker, Jürgen Kaufeld und Heiko Kummerow boten die Oberhausener allein 3 Spieler aus ihren Top-5 auf. Ergänzt durch den amtierenden Bezirks-Blitzmeister Dragos Ciornei, war kein anderes Team auch nur annähernd in der Lage, Paroli zu bieten. Mit 26:0 Punkten und 45:7 Brettpunkten legten sie einen fulminanten Start-Ziel-Sieg hin. Dahinter auf Platz zwei das Team von Gelsenkirchen Horst I. Mit ebenfalls überragenden 23:3 Punkten setzten sie sich ganze 6 Punkte vom Drittplatzierten SF Kirchhellen ab und qualifizierten sich ebenfalls noch für die Verbandsmeisterschaft. Herzlichen Glückwunsch von Schwarz Weiß Oberhausen an beide Mannschaften.

Aus Schwarz Weißer Sicht lief das Turnier alles andere als erfreulich. Konnten wir quantitativ zwar wieder aus dem Vollen schöpfen, lief qualitativ nicht viel zusammen. Symptomatisch sei hier nur die Finalrundenniederlage der ersten Mannschaft gegen die eigene dritte genannt. Selbst Martin Limberg, im Vorjahr mit 10½ aus 11 am 1. Brett noch bester Spieler des Turniers, blieb in einem qualitativ hochwertigen Feld, mit 7:6 unter seinen Möglichkeiten. Positive Akzente dagegen setzten Neuzugang Miguel Zimmer mit 6½ Punkten an Brett 4 der zweiten Mannschaft sowie Jens-Stefan Kyas am Spitzenbrett der dritten Mannschaft. Mit 5½ Punkten blieb er in diesem starken Feld nur 1 Punkt unter der 50% Marke.

Nachfolgend unsere Aufstellungen und Ergebnisse:

SWOB I                                            SWOB II

1. Limberg, Martin          7-6               Gebauer, Reinhard       1-12

   2. Pütter, Pascal          4½-8½            Hufnagel, Markus      1½-11½

    3. Matthies, Jochen        3-10             Holdsch, Peter           2½-10½

  4. Holl, Michael           1½-11½           Zimmer, Miguel           6½-6½

SWOB III                                         SWOB IV

  1. Kyas, Jens              5½-7½           Limberg, Bernd            1-12  

2. Nierhaus, Robin        4-9               Horwat, Philipp             1-12

3. Heintze, Sven         2½-10½         Barutta, Larissa            0-13

4. Lobbenmeier, St.       3-10            Kyas, Stefanie              0-13

 

Die Abschlusstabelle sieht wie folgt aus:

Rangliste: Stand nach der 13. Runde 
RangMannschaftTWZ1234567891011121314Man.Pkt.Brt.P
1. OSV I 2278 ** 3 3 4 4 3 4 4 26 - 0 45.0
2. SV Horst 31 I 2096 1 ** 3 3 3 2 3 3 4 4 23 - 3 38.0
3. SF Kirchhellen 1968 1 1 ** 3 3 2 3 1 4 4 4 17 - 9 32.5
4. SK Herv.-Dorsten 1981 ½ 1 ** 2 3 2 2 3 4 3 4 4 17 - 9 32.5
5. OSV II 2024 0 ** 3 2 4 3 4 4 17 - 9 32.0
6. SV Bottrop 2063 0 ½ 1 2 ** 2 2 2 3 4 3 4 16 - 10 28.5
7. SG Gladbeck 2039 ½ 2 1 ** 2 4 4 3 4 14 - 12 30.0
8. SDO 1919 1 1 1 2 2 2 ** 3 2 3 14 - 12 28.0
9. SV Horst 31 III 1802 ½ 1 3 2 1 2 ** 2 3 3 4 13 - 13 27.0
10. SV Horst 31 II 1827 ½ 2 1 2 2 1 ** 3 3 3 4 11 - 15 26.0
11. Schwarz-Weiß III 1562 0 1 0 0 0 1 0 2 2 1 ** 3 6 - 20 15.0
12. Schwarz-Weiß I 1951 ½ 1 1 1 0 0 1 1 1 1 ** 3 4 4 - 22 16.0
13. Schwarz-Weiß II 1757 ½ 0 0 0 0 1 1 ½ 1 1 1 ** 3 4 - 22 11.5
14. Schwarz-Weiß IV 1301 0 0 0 0 0 0 0 ½ 0 0 ½ 0 1 ** 0 - 26 2.0
1.Runde Viererpokal 2015/16

SWOB 1 eine Runde weiter

Die erste Runde des aktuellen Viererpokals fand unter etwas geänderten Bedingungen statt. Bei nur noch 12 aktiven Vereinen im Bezirk Emscher-Lippe, durften erstmals 4 Vereine zusätzlich eine zweite Mannschaft an den Start schicken, um die für eine Pokalauslosung „magische“ Anzahl von 16 Teams zu erzielen. Neben den beiden Großvereinen OSV 1887 und GE Horst 31 taten dies auch die SG Gladbeck und Schwarz Weiß Oberhausen.

Hierbei hatte unsere 2. Mannschaft die ungleich schwierigere Aufgabe. Mit Hervest Dorsten erwartete man immerhin ein Team aus der Verbandsklasse im Café Lunchström. Und diese wollten es mit 3 Spielern ihrer Top-Vier auch wissen. Mit ½-3½ verabschiedete man sich direkt wieder aus dem Wettbewerb. Lediglich Ersatzspieler Markus Hufnagel konnte zählbares zum Endstand beitragen.

Br. Rangnr. SWOB II - Rangnr. SK Herv.-Dorsten I ½:3½
1 9 Gebauer, Reinhard - 1 Doering, Carsten 0:1
2 10 Schulz, Marcus - 3 Hater, Norbert 0:1
3 12 Holdsch, Peter-Michael - 4 Vengels, Joachim 0:1
4 20 Hufnagel, Markus - 6 Kudsin, Alexander ½:½

Erfolgreicher bestritt die erste Mannschaft das Auftaktspiel. Gegen die zweite Vertretung der SG Gladbeck wartete zwar ebenfalls ein Verbandsklasse-Team auf uns, aber mit einer guten Endspielleistung von Thomas Hellmann sowie einer kleinen Kombination von Jochen Matthies reichte es verdient zum knappen 2½-1½ Erfolg.

Br. Rangnr. SG Gladbeck II - Rangnr. SWOB I 1½:2½
1 9 Kruse, Peter - 1 Pütter, Pascal ½:½
2 10 Huttny, Georg - 5 Böcker, Jürgen 1:0
3 12 Busch, Udo - 6 Hellmann, Thomas 0:1
4 15 Przygodda, Oskar - 8 Matthies, Jochen 0:1

Im Viertelfinale erwarten wir nun am Fr. 06.11.15 um 19 Uhr den Verbandsligisten GE Buer im heimischen Café Lunchström.

1.Runde Bezirksoberliga / Kreisliga 15/16

Durchwachsener Spieltag für Schwarz Weiß Oberhausen

Gleich 3 Teams von Schwarz Weiß Oberhausen traten an diesem Wochenende zu Ihrem Ligastart an. In der Bezirksoberliga empfing die erste Mannschaft den SK Hervest Dorsten II. Mannschaftsführer Günther Grunwald besuchte, ebenfalls in der Bezirksoberliga, mit der zweiten Mannschaft den Titelaspiranten SC Königsspringer Gelsenkirchen I. Und der Nachwuchs gastierte in der Kreisliga mit der fünften Mannschaft zum Lokalderby beim OSV VI.

1.Mannschaft Bezirksoberliga

1 Runde BOL Erste Mannschaft 15 16 webAm besten erwischte es hier die erste Mannschaft. Mit einem nie gefährdeten Start-Ziel Sieg bezwangen die Oberhausener ohne Niederlage die Zweitvertretung vom SK Hervest Dorsten mit 5½ : 2½.

Nachdem Mannschaftsführer Michael Holl für eine frühe Führung an Brett 8 sorgte, sicherte Spitzenbrett Pascal Pütter mit einem Remis in ausgeglichener Stellung die Führung ab. Nach nur 2 Stunden Spielzeit erhöhte Jochen Matthies (7) mit einem starken Konter zum beruhigenden Zwischenstand von 2½ : ½. Sollten die Dorstener nun eigentlich eine Aufholjagd beginnen, bekamen innerhalb der nächsten 60 Minuten erst Severin Josten (6), dann Thomas Hellmann (5/Foto) und schließlich Joachim Schwerdtfeger (2) Remisofferten. Da die beiden restlichen Partien von Jörg Kuckelkorn (3) und Jürgen "Doc" Böcker (4) mehr als gut aussahen, ließ "Captain" Michael Holl die Friedenspfeife gerne zur 4:2 Führung kreisen. In der Folge konnte Kuckelkorn seine Stellung zwar kontinuierlich verbessern, doch der entscheidende Schlag wollte ihm nicht gelingen. Als auch noch starke Zeitnot hinzukam, befürchteten die Oberhausener schon ein Kippen der Partie. Plötzlich kollektives Aufatmen beim Gastgeber. Der Dorstener Spieler reklamierte durch dreimalige Stellungswiederholung auf Remis, und damit auch zum Mannschaftssieg von Schwarz Weiß.  Jürgen Böcker hatte mittlerweile in ein gewonnenes Bauernendspiel abgewickelt und souverän zum 5½ : 2½ Endstand "verwandelt". Mit diesem Auftaktsieg fährt Mannschaftsführer Michael Holl am 25.10. zuversichtlich zur vierten Mannschaft von Gelsenkirchen Horst 31.

Br.Rangnr.SWOB I-Rangnr.Herv. Dorsten II5½:2½
1 1 Pütter, Pascal - 10 Büsken, Klaus ½:½
2 2 Schwerdtfeger, Joachim - 11 Fortmann, Josef ½:½
3 4 Kuckelkorn, Jörg - 12 Vallery, Helmut ½:½
4 5 Böcker, Jürgen - 13 Niemierski, Uwe 1:0
5 6 Hellmann, Thomas - 14 Vortmann, Dieter ½:½
6 7 Josten, Severin Johannes - 20 Schilla, Ulrich ½:½
7 8 Matthies, Jochen - 21 Schiemann, Herbert 1:0
8 1001 Holl, Michael - 22 Goz, Michael 1:0

2.Mannschaft Bezirksoberliga

Fast eine Sensation wäre Günther Grunwald mit seiner zweiten Mannschaft beim Verbandsklasse-Absteiger SC Königsspringer Gelsenkirchen I geglückt. Vor zwei Jahren verlor man noch 1½ : 6½ gegen dieses Team und fuhr daher ohne große Erwartungen, aber in Bestbesetzung zum ersten Punktspiel der Saison.

1 Runde BOL zweite Mannschaft 15 16 webDieses Mal kam alles anders und der Gastgeber war froh, mit einem knappen 4½ : 3½ Sieg etwas glücklich beide Punkte retten zu können. Die erste Null ließ auch nicht lange auf sich warten. Mit Svetlana Semina traf Mannschaftsführer Günther Grunwald an Brett 8 auf die nominell stärkste Spielerin auf Bezirksebene und streckte nach nur 26 Zügen die Waffen. Als auch Marcus Schulz (2) früh den Punkt abgeben musste, befürchtete man schon einen Spielverlauf wie vor 2 Jahren. Mit der 2:0 Führung im Rücken, sicherten die Gelsenkirchener diese erst einmal mit Remisangeboten an Holger Dunio (5) und Robin Nierhaus (6) ab.

Doch das Blatt wendete sich und die Oberhausener kämpften sich zurück ins Spiel. Mit den Siegen von Thomas Plückelmann (7) und Spitzenbrett Reinhard Gebauer war der Kampf bei einem Zwischenstand von 3:3 wieder offen. Als Walter Klamet (3/ Foto) seine Partie nicht mehr halten konnte, lastete aller Druck schließlich auf Neuzugang Peter-Michael Holdsch (4). Mit einer Mehrfigur für zwei Bauern sollte er der Mannschaft mit einem vollen Punkt eigentlich die verdiente Punkteteilung sichern. Leider ließen nach fast 5 Stunden Spielzeit fehlende Kondition und Konzentration den Gelsenkirchener noch ins Remis entwischen. "Mit dieser Leistung", ist Günther Grunwald überzeugt, " wird es die zweite Mannschaft am 18.10. auch dem Ligafavoriten Gelsenkirchen Horst 31 III im ersten Heimspiel der Saison schwer machen".

Br.Rangnr.SC GE Kö.Spr. I-Rangnr.SWOB II4½:3½
1 1 Wolff, Christoph - 9 Gebauer, Reinhard 0:1
2 3 Althoff, Christoph - 10 Schulz, Marcus 1:0
3 5 Wingerning, Gerd - 11 Klamet, Walter 1:0
4 6 Strohmann, Andreas - 12 Holdsch, Peter-Michael ½:½
5 8 Demond, Ricardo - 13 Dunio, Holger ½:½
6 1003 Kunkel, Wolfgang - 14 Nierhaus, Robin ½:½
7 1004 Marosa, Manfred - 15 Plückelmann, Thomas 0:1
8 1005 Semina, Svetlana - 16 Grunwald, Günther 1:0

5. Mannschaft Kreisliga


1 Runde KL Fuenfte Mannschaft 15 16 webEin friedliches Ende fand das Lokalderby OSV VI gegen Schwarz Weiß Oberhausen V.

Larissa Barutta an Brett 4 musste sich in ihrem ersten Ligakampf überhaupt, ihrer erfahreneren Gegnerin Annika Labuda bereits nach einer halben Stunde geschlagen geben. Nur 30 Minuten später egalisierte Noah Raulien gegen Felix Chen an Brett 5 diese Führung. Nach wechselhaftem Spielverlauf einigten sich schließlich Swantje Minneken (3/Foto rechts) und Anny Chen auf ein Unentschieden. Ein zweites Mal ging der OSV in Führung. Pascal Böcklein hielt am Spitzenbrett lange gut mit, ging dann aber mangels Erfahrung im Endspiel gegen Lars Otterpohl unter. Den Ausgleich besorgte schließlich mit Joris Minneken (2/Foto links) der jüngste Spieler im Schwarz Weiß Team. Gegen die Vorjahressiegerin der Oberhausener Grundschulmeisterschaften, Viola Otterpohl, kämpfte sich Joris nach einem Figurenverlust wieder ins Spiel zurück, glich die Partie aus und eroberte in einem Turmendspiel die entscheidenden Bauern zum Gewinn und somit leistungsgerechten 2½ : 2½ Mannschaftsremis.

Br.Rangnr.OSV VI-Rangnr.SWOB V2½:2½
1 41 Otterpohl, Lars - 34 Böcklein, Pascal 1:0
2 42 Otterpohl, Viola - 35 Minneken, Joris 0:1
3 43 Chen, Anny - 37 Minneken, Swantje ½:½
4 44 Labuda, Annika Sophie - 41 Barutta, Larissa 1:0
5 45 Chen, Felix - 42 Raulien, Noah 0:1
   

Spielzeiten  

Ein eingeschränkter Spielabend ist seit dem 14.August wieder möglich.
 
Alternativ ist der Verein online bei lichess.org vertreten.
Schaut mal vorbei
 
Spielabend:
jeden Freitag
19:00 - ???
jeder findet einen Partner
in seiner Spielstärke
_______
 

Trainingszeiten:
in den Ferien nach Absprache !

jeden Freitag:
17:00 -19:00 für jedermann
Spielstärke: Anfänger / Fortgeschrittener

 

   

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